Aus dem InhaltVorwort
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Der steirische Seniorenreport
Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in der Steiermark und die Konsequenzen
Steirische Pflegeheime:
Der ältere Mensch und die Mobilität
Trotz Wende am Arbeitsmarkt
Geld ist nicht alles ... Ältere Flüchtlinge leiden besonders Die „ganzheitliche“ Information für Senioren
Institutionen, Initiativen, Ansprechpartner, Telefonnummern
„Altwerden in der Steiermark: Organisierte Nachbarschaftshilfe Orthopädie: Wichtiger Faktor der Altersmedizin Die Pflege älterer Menschen und Hilfe zur Selbsthilfe
Zur Lage älterer Menschen Von der Angst vor dem EURO bis zur mangelnden Nahversorgung ... Dr. Erika Horn – Pionierin der Altenarbeit in der Steiermark Dr. Rosemarie Kurz – Engagierte Verfechterin des Unruhestandes
Wohnen im Alter:
Mag. Michaela Loidl Graz ehrt Ritter von Gadolla, den Retter der Stadt Gotha
20 Jahre Karl Kummer-Institut für Sozialpolitik und Sozialreform in der Steiermark
Weltausstellung 2000 in Hannover
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Zum Seniorenreport Steiermark:„Altwerden in der Steiermark: Lust oder Last?”Gerald SchöpferRobert Musil meinte einmal: „Keine Grenze verlockt uns mehr zum Schmuggeln als die Altersgrenze“. Dieser Spruch hat nur noch bedingt seine Berechtigung; denn die meisten Menschen neigen heute dazu, freimütig über ihr Alter zu sprechen. Für die Gesellschaft ist es inzwischen zu einer Notwendigkeit geworden, über das Phänomen des Alterns nachzudenken, wir können uns darüber nicht hinwegschmuggeln. Heute sind bereits rund 250.000 Menschen in der Steiermark über sechzig Jahre alt, im Jahr 2030 werden es fast 400.000 sein. Dies bedeutet, dass der Bevölkerungsanteil der über 60-Jährigen von derzeit einem Fünftel auf ein Drittel - und in der Folge noch weiter - ansteigen wird. Dazu trägt die gestiegene Lebenserwartung bei. Sie ist sicher ein erfreuliches Faktum, doch zugleich ist leider auch ein deutlicher Geburtenrückgang zu verzeichnen. Erst aus der Kombination der beiden Trends entsteht das Phänomen der “Überalterung“ der Gesellschaft. Um die Folgen dieser Entwicklung zu meistern, müssen Anpassungsstrategien für die Zukunft entwickelt werden. Dies war ein Motiv dafür, dass am 1. Oktober 1997 Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic den Startschuss dazu gab, das Phänomen des Alterns aus interdisziplinärer Sicht zu untersuchen. Das Ziel des Vorhabens war zweifach: Einerseits sollten die vielfältigen Aspekte des Alterns erforscht werden. Andererseits verstanden wir dies auch als Auftrag, zugleich einen Beitrag zum intergenerativen Verständnis zu leisten.
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