Aus dem InhaltVorwort
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Der steirische Seniorenreport
Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in der Steiermark und die Konsequenzen
Steirische Pflegeheime:
Der ältere Mensch und die Mobilität
Trotz Wende am Arbeitsmarkt
Geld ist nicht alles ... Ältere Flüchtlinge leiden besonders Die „ganzheitliche“ Information für Senioren
Institutionen, Initiativen, Ansprechpartner, Telefonnummern
„Altwerden in der Steiermark: Organisierte Nachbarschaftshilfe Orthopädie: Wichtiger Faktor der Altersmedizin Die Pflege älterer Menschen und Hilfe zur Selbsthilfe
Zur Lage älterer Menschen Von der Angst vor dem EURO bis zur mangelnden Nahversorgung ... Dr. Erika Horn – Pionierin der Altenarbeit in der Steiermark Dr. Rosemarie Kurz – Engagierte Verfechterin des Unruhestandes
Wohnen im Alter:
Mag. Michaela Loidl Graz ehrt Ritter von Gadolla, den Retter der Stadt Gotha
20 Jahre Karl Kummer-Institut für Sozialpolitik und Sozialreform in der Steiermark
Weltausstellung 2000 in Hannover
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Lücken im PensionsrechtUnter der Leitung von Univ.-Ass. Mag. Dr. Gerhard Wohlfahrt diskutierte ein Arbeitskreis über die finanzielle Situation älterer Menschen. Es wurde festgestellt, dass die Verteilung der Einkommen unter den Älteren sehr unterschiedlich sei und dass es Lücken im Pensionsrecht gibt.Rund 180.000 ältere Menschen in Österreich haben keine eigene Pension. Viele dieser Menschen werden in funktionierenden Partnerschaften versorgt, ein Teil lebt aber in unwürdigen Verhältnissen. Die Situation dieser Menschen sollte umgehend verbessert werden. Wegen der demographischen Entwicklung wurde auch über Kürzungen diskutiert. Für die meisten Pensionen konnte kein Kürzungspotential festgestellt werden. Die Kürzung der wenigen hohen Pensionen würde die Pensionssumme kaum erheblich reduzieren. Die Debatte über die Zukunft der Pensionen bringt Verunsicherung. Die wichtigste Sicherung ist eine florierende Wirtschaft. Ältere haben ein Recht auf einen Anteil am Nationalprodukt. Es ist zu prüfen, ob der Anteil wegen der demographischen Entwicklung steigen soll. Dabei muss berücksichtigt werden, ob nicht das Bild der Männer als alleinige Familienerhalter wegen abnehmender Kinderzahlen und zunehmender Frauenerwerbstätigkeit verblasst ist. Zu prüfen ist, wie die hohe Wertschöpfung möglichst gerecht und effizient auf alle Personen verteilt werden kann. Pensionen, die der Grundabsicherung dienen, sollen staatlich organisiert bleiben.
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