Aus dem Inhalt

Vorwort

Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Zum Seniorenreport Steiermark:
„Altwerden in der Steiermark: Lust oder Last?

Der steirische Seniorenreport
„Felix Styria 2000“: Mit allen Generationen eine glückliche Steiermark gestalten

Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in der Steiermark und die Konsequenzen
Die Alten werden immer älter, die Jungen immer weniger ...

Steirische Pflegeheime:
Ein Zuhause für 7.000 Senioren

Der ältere Mensch und die Mobilität
Mehr Rücksicht im Verkehrsgeschehen!

Trotz Wende am Arbeitsmarkt
Die Älteren sind ausgeschlossen

Geld ist nicht alles ...
... aber ohne Geld ist alles nichts.

Lücken im Pensionsrecht

Ältere Flüchtlinge leiden besonders

Die „ganzheitliche“ Information für Senioren

Institutionen, Initiativen, Ansprechpartner, Telefonnummern
Rat und Hilfe für Senioren

Altwerden in der Steiermark:
Lust oder Last?“

Organisierte Nachbarschaftshilfe

Schmerztherapie im Alter

Orthopädie: Wichtiger Faktor der Altersmedizin

Die Pflege älterer Menschen und Hilfe zur Selbsthilfe

Zur Lage älterer Menschen
Wünsche, Erwartungen, Hoffnungen

Von der Angst vor dem EURO bis zur mangelnden Nahversorgung ...

Dr. Erika Horn – Pionierin der Altenarbeit in der Steiermark

Dr. Rosemarie Kurz – Engagierte Verfechterin des Unruhestandes

Wohnen im Alter:
Meistens fehlt sogar der Lift

Mag. Michaela Loidl
Thörl - dynamisch und nachhaltig auf dem Weg ins nächste Jahrhundert

Graz ehrt Ritter von Gadolla, den Retter der Stadt Gotha

20 Jahre Karl Kummer-Institut für Sozialpolitik und Sozialreform in der Steiermark
Politik muss soziale Härten ausgleichen

Weltausstellung 2000 in Hannover
1. Juni - 31. Oktober
Die Steiermark wirbt mit Ess- und Trinkkultur

Lücken im Pensionsrecht

    Unter der Leitung von Univ.-Ass. Mag. Dr. Gerhard Wohlfahrt diskutierte ein Arbeitskreis über die finanzielle Situation älterer Menschen. Es wurde festgestellt, dass die Verteilung der Einkommen unter den Älteren sehr unterschiedlich sei und dass es Lücken im Pensionsrecht gibt.

    Rund 180.000 ältere Menschen in Österreich haben keine eigene Pension. Viele dieser Menschen werden in funktionierenden Partnerschaften versorgt, ein Teil lebt aber in unwürdigen Verhältnissen. Die Situation dieser Menschen sollte umgehend verbessert werden.

    Wegen der demographischen Entwicklung wurde auch über Kürzungen diskutiert. Für die meisten Pensionen konnte kein Kürzungspotential festgestellt werden. Die Kürzung der wenigen hohen Pensionen würde die Pensionssumme kaum erheblich reduzieren.

    Die Debatte über die Zukunft der Pensionen bringt Verunsicherung. Die wichtigste Sicherung ist eine florierende Wirtschaft. Ältere haben ein Recht auf einen Anteil am Nationalprodukt. Es ist zu prüfen, ob der Anteil wegen der demographischen Entwicklung steigen soll. Dabei muss berücksichtigt werden, ob nicht das Bild der Männer als alleinige Familienerhalter wegen abnehmender Kinderzahlen und zunehmender Frauenerwerbstätigkeit verblasst ist. Zu prüfen ist, wie die hohe Wertschöpfung möglichst gerecht und effizient auf alle Personen verteilt werden kann. Pensionen, die der Grundabsicherung dienen, sollen staatlich organisiert bleiben.

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte".


"steirische berichte" 1/2000: Altwerden in der Steiermark: ... LUST oder LAST?