Aus dem InhaltVorwort
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Der steirische Seniorenreport
Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in der Steiermark und die Konsequenzen
Steirische Pflegeheime:
Der ältere Mensch und die Mobilität
Trotz Wende am Arbeitsmarkt
Geld ist nicht alles ... Ältere Flüchtlinge leiden besonders Die „ganzheitliche“ Information für Senioren
Institutionen, Initiativen, Ansprechpartner, Telefonnummern
„Altwerden in der Steiermark: Organisierte Nachbarschaftshilfe Orthopädie: Wichtiger Faktor der Altersmedizin Die Pflege älterer Menschen und Hilfe zur Selbsthilfe
Zur Lage älterer Menschen Von der Angst vor dem EURO bis zur mangelnden Nahversorgung ... Dr. Erika Horn – Pionierin der Altenarbeit in der Steiermark Dr. Rosemarie Kurz – Engagierte Verfechterin des Unruhestandes
Wohnen im Alter:
Mag. Michaela Loidl Graz ehrt Ritter von Gadolla, den Retter der Stadt Gotha
20 Jahre Karl Kummer-Institut für Sozialpolitik und Sozialreform in der Steiermark
Weltausstellung 2000 in Hannover
|
Schmerztherapie im AlterInterview mit Univ. Prof. Mag. Dr. Eckhard Beubler, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie an der Universität Graz. Die Fragen stellte Prof. Max Mayr.Viele Menschen leiden unter argen, oft unerträglichen Schmerzen, speziell nach Operationen. Es gibt bei uns aber immer noch zahlreiche Ärzte, Schwestern und Laien, die meinen, das müsse man eben aushalten, man dürfe nicht so wehleidig sein. Woher kommt diese unmenschliche Haltung? Eine ganze Reihe mythischer Vorstellungen von Seiten des Arztes, aber auch von Seiten des Patienten und der Angehörigen verhindern nach wie vor eine vernünftige Schmerztherapie. So gibt es immer noch die Vorstellung, dass Krankheit und Schmerz zusammen gehören, dass Schmerzmittel die Erstellung der Diagnose behindern bzw. postoperativ eventuelle Komplikationen verschleiern. Es gibt immer noch Ärzte und Patienten die meinen, Schmerzmittel würden den Betroffenen in einen Dämmerschlaf versetzen und sein Leben verkürzen. Sie halten starke Schmerzmittel nach wie vor für eine “ultima ratio”. Es gibt immer noch Ärzte, Patienten und Angehörige die eine wirksame Schmerztherapie für eine aktive Sterbehilfe halten bzw. starke Analgetika wegen der vermeintlichen Suchtgefahr fürchten und daher ablehnen.
|