Aus dem InhaltVorwort
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Der steirische Seniorenreport
Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in der Steiermark und die Konsequenzen
Steirische Pflegeheime:
Der ältere Mensch und die Mobilität
Trotz Wende am Arbeitsmarkt
Geld ist nicht alles ... Ältere Flüchtlinge leiden besonders Die „ganzheitliche“ Information für Senioren
Institutionen, Initiativen, Ansprechpartner, Telefonnummern
„Altwerden in der Steiermark: Organisierte Nachbarschaftshilfe Orthopädie: Wichtiger Faktor der Altersmedizin Die Pflege älterer Menschen und Hilfe zur Selbsthilfe
Zur Lage älterer Menschen Von der Angst vor dem EURO bis zur mangelnden Nahversorgung ... Dr. Erika Horn – Pionierin der Altenarbeit in der Steiermark Dr. Rosemarie Kurz – Engagierte Verfechterin des Unruhestandes
Wohnen im Alter:
Mag. Michaela Loidl Graz ehrt Ritter von Gadolla, den Retter der Stadt Gotha
20 Jahre Karl Kummer-Institut für Sozialpolitik und Sozialreform in der Steiermark
Weltausstellung 2000 in Hannover
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Orthopädie: Wichtiger Faktor der AltersmedizinPrimarius Univ. Dozent Dr. Klaus Engelke und Mag. Dr. Ingo Kobenz, beide Krankenhaus für Orthopädie und Orthopädische Rehabilitation „Theresienhof“, Hauptplatz 3-5, Frohnleiten, erklären anhand einer Studie, an der 72 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 71,5 Jahren teilgenommen haben, dass die Orthopädie zu einem überaus wichtigen Faktor in der Altersmedizin geworden ist. Bei diesen Patienten mit Erkrankungen des Hüft- oder Kniegelenkes handelt es sich in erster Linie um den Status nach Gelenksersatzoperationen.Schwerpunkt einer entsprechenden Behandlungsstrategie ist die frühest mögliche Mobilisierung des Patienten und letztendlich seine soziale Re-Integration. Dabei konzentriert sich die Behandlung auf die Erkrankungen des Bewegungsapparates und damit auf das medizinische Fachgebiet der Orthopädie. Der Erfolg im Sinne des Erreichens dieses Therapiezieles hat einerseits individuelle Bedeutung im Bezug auf die Lebensqualität des älteren Menschen, andererseits aber auch einen nicht unerheblichen volkswirtschaftlichen Effekt. Besondere Bedeutung hat daher die Umstellung der öffentlichen Spitalsfinanzierung LKF (Leistungsorientierte Krankenhaus-Finanzierung) mit der angestrebten Verkürzung der Liegedauer in „chirurgischen Betten“. Dieses neue Finanzierungskonzept, das derzeit in erster Linie in den öffentlichen Spitälern und in einigen Ordensspitälern Anwendung findet, erzwingt im Zuge der Ökonomisierung des österreichischen Gesundheitswesens und - speziell in bestimmten Bereichen der Altersmedizin - eine relevante Verkürzung der Krankenhaus-Liegezeiten, besonders in Akutspitälern.
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