Aus dem InhaltVorwort
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Der steirische Seniorenreport
Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in der Steiermark und die Konsequenzen
Steirische Pflegeheime:
Der ältere Mensch und die Mobilität
Trotz Wende am Arbeitsmarkt
Geld ist nicht alles ... Ältere Flüchtlinge leiden besonders Die „ganzheitliche“ Information für Senioren
Institutionen, Initiativen, Ansprechpartner, Telefonnummern
„Altwerden in der Steiermark: Organisierte Nachbarschaftshilfe Orthopädie: Wichtiger Faktor der Altersmedizin Die Pflege älterer Menschen und Hilfe zur Selbsthilfe
Zur Lage älterer Menschen Von der Angst vor dem EURO bis zur mangelnden Nahversorgung ... Dr. Erika Horn – Pionierin der Altenarbeit in der Steiermark Dr. Rosemarie Kurz – Engagierte Verfechterin des Unruhestandes
Wohnen im Alter:
Mag. Michaela Loidl Graz ehrt Ritter von Gadolla, den Retter der Stadt Gotha
20 Jahre Karl Kummer-Institut für Sozialpolitik und Sozialreform in der Steiermark
Weltausstellung 2000 in Hannover
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Dr. Erika Horn – Pionierin der Altenarbeit in der Steiermark
Dr. Erika Horn wurde im Jahr 1918 in Kärnten geboren. Als einziges Kind eines
Bahnhofsvorstehers war sie einerseits geprägt vom Flair der ankommenden und abfahrenden Züge und von der Vorstellung,
wie die große weite Welt wohl aussehe und andererseits, als Einzelkind, vom Interesse zahlreiche und vielfältige
Kontakte zu knüpfen. Sie war neugierig, wissbegierig und interessiert. Immer schon wollte sie Lehrerin werden - wollte
Wissen an andere weitergeben. Dieser Wunschtraum erfüllte sich auch später, in einer politisch und wirtschaftlich
schwierigen Zeit für Österreich, als sie die Lehrerinnenbildungsanstalt in Graz besuchte und abschloss. Als „Landkind“
tat sich in der Stadt ihrer Ursprungsfamilie eine neue interessante Welt auf. Erst recht, da es zur damaligen Zeit
nicht selbstverständlich war eine Ausbildung und ein Studium zu absolvieren. Im Jahr 1940 promovierte sie in Geschichte
und Philosophie und gründete gleichzeitig eine Familie.Im Zusammenleben von drei Generationen erlebte sie Krankheit, Alter und Sterben der Eltern und sah sich auch mit der eigenen Hilflosigkeit konfrontiert. Durch diese Ereignisse wurde Dr. Erika Horn schon in jungen Jahren für die Situation älterer Menschen sensibilisiert. Mit dem Buch „Du sollst Segen sein“, welches 1964 erschien, setzte sie sich erstmals auch wissenschaftlich mit dem Altwerden auseinander.
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