Aus dem InhaltVorwort
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Der steirische Seniorenreport
Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in der Steiermark und die Konsequenzen
Steirische Pflegeheime:
Der ältere Mensch und die Mobilität
Trotz Wende am Arbeitsmarkt
Geld ist nicht alles ... Ältere Flüchtlinge leiden besonders Die „ganzheitliche“ Information für Senioren
Institutionen, Initiativen, Ansprechpartner, Telefonnummern
„Altwerden in der Steiermark: Organisierte Nachbarschaftshilfe Orthopädie: Wichtiger Faktor der Altersmedizin Die Pflege älterer Menschen und Hilfe zur Selbsthilfe
Zur Lage älterer Menschen Von der Angst vor dem EURO bis zur mangelnden Nahversorgung ... Dr. Erika Horn – Pionierin der Altenarbeit in der Steiermark Dr. Rosemarie Kurz – Engagierte Verfechterin des Unruhestandes
Wohnen im Alter:
Mag. Michaela Loidl Graz ehrt Ritter von Gadolla, den Retter der Stadt Gotha
20 Jahre Karl Kummer-Institut für Sozialpolitik und Sozialreform in der Steiermark
Weltausstellung 2000 in Hannover
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Graz ehrt Ritter von Gadolla, den Retter der Stadt GothaDie Landeshauptstadt Graz hat am 4. April 2000 einen Grazer Offizier geehrt, der am 5. April 1945 die Stadt Gotha durch das Hissen weißer Fahnen gerettet hat. Er verhinderte das Bombardement der US-Air-Force. Noch am selben Tag wurde er in Weimar erschossen. Die letzten Worte des tiefgläubigen Katholiken Gadollas hat Pfarrvikar Leo Schramm überliefert: „Damit Gotha leben kann, muß ich sterben.“ Zur Erinnerung an diesen mutigen Mann gibt es nun einen Gadollaweg.In Graz wurde dieses Schicksal auf einer breiteren Basis erst Ende 1995 bekannt, als der Oberbürgermeister von Gotha, Dr. Volker Doenitz, die Nichte Gadollas, Dr. Helma Doris Leinich besuchte und auf dem Grab der Witwe Alma Gadolla auf dem St. Leonhard Friedhof ein Blumengebinde niederlegte. Erstmals erfuhr damals Bürgermeister Alfred Stingl vom Opfertod des Grazer Offiziers, im Gespräch zollte er seinem Amtskollegen Achtung für die Bemühungen um die Familie Gadolla, die mit dem bitteren Verlust allein fertig werden musste. Doenitz hatte eine Ehrengabe von 30.000 DM für die in Australien lebende Tochter Inge Smith an Dr. Leinich zur Weiterleitung übergeben. Die Tragödie der Familie Gadolla ist mit wenigen Strichen nachzuzeichnen.
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