Aus dem InhaltVorwort
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Der steirische Seniorenreport
Die zukünftige Bevölkerungsentwicklung in der Steiermark und die Konsequenzen
Steirische Pflegeheime:
Der ältere Mensch und die Mobilität
Trotz Wende am Arbeitsmarkt
Geld ist nicht alles ... Ältere Flüchtlinge leiden besonders Die „ganzheitliche“ Information für Senioren
Institutionen, Initiativen, Ansprechpartner, Telefonnummern
„Altwerden in der Steiermark: Organisierte Nachbarschaftshilfe Orthopädie: Wichtiger Faktor der Altersmedizin Die Pflege älterer Menschen und Hilfe zur Selbsthilfe
Zur Lage älterer Menschen Von der Angst vor dem EURO bis zur mangelnden Nahversorgung ... Dr. Erika Horn – Pionierin der Altenarbeit in der Steiermark Dr. Rosemarie Kurz – Engagierte Verfechterin des Unruhestandes
Wohnen im Alter:
Mag. Michaela Loidl Graz ehrt Ritter von Gadolla, den Retter der Stadt Gotha
20 Jahre Karl Kummer-Institut für Sozialpolitik und Sozialreform in der Steiermark
Weltausstellung 2000 in Hannover
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20 Jahre Karl Kummer-Institut für Sozialpolitik und Sozialreform in der SteiermarkPolitik muss soziale Härten ausgleichenIn der Grazer Arbeiterkammer haben sich beim Jubiläum „20 Jahre Dr. Karl Kummer-Institut“ Landesobmann Prof. Kurt Jungwirth und Bischof Dr. Egon Kapellari mit aktuellen Tendenzen auseinandergesetzt. Jungwirth kritisierte die unmenschlichen Härten des Kapitalismus, der Kärntner Diözesanbischof stellte die Frage „Werden die Christen Fremde in Europa?“Das Dr. Karl-Kummer-Institut trägt den Namen des großen Sozialreformers der 2. Republik, der von 1904 - 1967 lebte und der aus christlichem Geist als Politiker, zuletzt als Abgeordneter zum Nationalrat, höchst verdienstvoll tätig war. Er sah in jedem Mann, in jeder Frau eine unverwechselbare Person, die in fruchtbarer Wechselbeziehung zur Gesellschaft steht, zur Selbstentfaltung berufen und befähigt zu lernen, zu werten, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Sein soziales Denken ist aktueller denn je. Zu seiner Zeit beherrschten zwei Monsterkräfte die Welt, Kapitalismus und Kommunismus. Der Kommunismus ist inzwischen gescheitert. Es ist nicht gelungen, ihm menschliches Antlitz zu verleihen. Der Kapitalismus ist übrig geblieben. Heute ist es die große Frage, wie man ihm menschliches Antlitz verleiht. Seine Ideologie des alles entscheidenden Marktes sieht im einzelnen Menschen nichts anderes als einen Produktionsfaktor und eine Kostenziffer in Geschäftsbilanzen. Der Kapitalismus amerikanischer Prägung, der uns in Europa zu überschwemmen begonnen hat, ist von der Geistigkeit des Wilden Westen nicht trennbar. Wer dort nicht mitkommt, der bleibt eben liegen. Und wer liegen bleibt, kommt eben nicht mehr mit.
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