Aus dem InhaltVorwort"Wanderzirkus" Landesausstellung: Das Team
"Ein Hochseilakt ohne Netz": Chip - eine wundersame Welt
Dom im Berg:
Stadtmuseum:
Joanneums-Präsident Prof. Kurt Jungwirth:
In 38 Sekunden beim Uhrturm Weltkulturerbe Graz
Ein Stadtfest der anderen Art Erfolgreiche Revitalisierungen
Schönes neues Wohnen unter dem Schloßberg
Quo vadis Graz?
Das alles tut den Steirern gut Die "Heimkehr" der Rathausfiguren
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Jetzt neue Leitung für das Grazer Rote Kreuz quergelesen - quergelesen Medienfabrik Graz - ein breites Angebot
Ein Festakt wie im Märchen
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Das Schloss Eggenberg ... ... zeigt sowohl in der architektonischen Disposition als auch im Dekorationsprogramm ein umfassendes allegorisches Konzept. Wir finden hier einen überschaubaren, mathematisch konstruierten Mikrokosmos der großen Welt. Seine Ecken sind nach den vier Windrichtungen orientiert. Die vier Türme verweisen auf die vier Jahreszeiten. Den 365 Tagen des Jahres entspricht die Zahl der Außenfenster im gesamten Gebäude. Jedes Stockwerk enthält 31 Räume, ein Hinweis auf die Tage der längsten Monate. Die 24 Stunden des Tages finden sich im Kranz der 24 Prunkzimmer, die peripher den Schlossbau umziehen, zwölf auf jeder Seite der Symmetrieachse, die das Haus in zwei spiegelbildliche Hälften teilt. Diese 24 Zimmer besitzen zusammen 52 Fenster für die Wochen des Jahres. Ergänzt man diese durch die acht Fenster des Planetensaales, erhält man die 60 Sekunden und die 60 Minuten. Im Festsaal finden sich auch die Symbole für die sieben Wochentage und die zwölf Monate. Die Parkmauer öffnete sich einst mit zwölf Toren nach außen. Die magische Naturphilosophie nahm im 16. und beginnenden 17. Jahrhundert eine hervorragende Stellung ein. Astrologie, Kabbalistik und Alchemie waren offizielle Wissenschaften. Neben Kaiser Rudolfs Prager Hof war vor allem die Universität Tübingen ein einschlägiges Zentrum. Dort hatte der junge Hans Ulrich von Eggenberg, der Erbauer des Schlosses, studiert.
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