Aus dem InhaltVorwort"Wanderzirkus" Landesausstellung: Das Team
"Ein Hochseilakt ohne Netz": Chip - eine wundersame Welt
Dom im Berg:
Stadtmuseum:
Joanneums-Präsident Prof. Kurt Jungwirth:
In 38 Sekunden beim Uhrturm Weltkulturerbe Graz
Ein Stadtfest der anderen Art Erfolgreiche Revitalisierungen
Schönes neues Wohnen unter dem Schloßberg
Quo vadis Graz?
Das alles tut den Steirern gut Die "Heimkehr" der Rathausfiguren
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Jetzt neue Leitung für das Grazer Rote Kreuz quergelesen - quergelesen Medienfabrik Graz - ein breites Angebot
Ein Festakt wie im Märchen
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Chip - eine wundersame Welt Diese Schau ist im Schloss Eggenberg zu sehen Das Herz eines Computers?
Als Hans Ulrich von Eggenberg während des Dreißigjährigen Krieges im westlichen Graz sein gewaltiges Schloss errichten ließ, lagen dem Bauplan Überlegungen zu Grunde, die das Interesse an naturwissenschaftlich-mathematischen Regeln widerspiegeln. Immerhin hatte bis 1600 der berühmte Astronom Johannes Kepler in Graz gewirkt und das Weltbild und das Wissen über den Kosmos wesentlich beeinflusst. Die durch die gregorianische Kalenderreform von 1582 festgelegten Zeiteinheiten sind im von Giovanni Pietro de Pomis geplanten Bau mehrfach symbolisiert. Deshalb wurde der Grundriss des Schlosses genau nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet, so dass wie bei einer Sonnenuhr dem Tageslauf folgend die einzelnen Seiten des Schlosses erleuchtet werden. Graz: Standort der Weltraumforschung
Das Weltrauminstitut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Graz befasst sich unter anderem mit der Physik und der Chemie von Kometen, woraus wichtige Erkenntnisse über den Ursprung des Weltalls gefunden werden können. Die Weltraumsonde Cassini/Huygens ist derzeit auf dem weiten Weg zum Planeten Saturn und 2004 wird die Sonde Huygens auf dem Saturnmond Titan landen. Mit an Bord sind auch Messgeräte aus Graz, mit denen wichtige Forschungen durchgeführt werden. Die Sonne als "Superstar" Im Schloss Eggenberg wird auch das Projekt SAM (Solar Activity Monitoring) präsentiert: Weltweit wird die Sonne von verschiedensten Stationen aus ständig über Kameras beobachtet. So auch vom Sonnenobservatorium Kanzelhöhe bei Villach. Die Überwachung der Sonnenaktivitäten hat auch praktische Auswirkungen; denn Sonnenstürme und Strahlenausbrüche beeinflussen unser Klima, aber auch den Flugverkehr, die Satellitenbahnen und die Satellitennavigation. Das wird dem Ausstellungsbesucher in einem Simulationsprogramm verständlich gemacht. Wie entsteht ein Chip?
Die Hochtechnologiefirma AMS (Austria Mikro Systeme International), die in Unterpremstätten ihr Hauptquartier hat, zeigt in der Landesausstellung, wie der industrielle Alltag in der Fertigung von Chips aussieht. Mittels einer Kamera wird die tägliche Arbeit im Raum für Chiplithographie direkt in die Landesausstellung übertragen. In einem seltsamen gelben Licht sieht man vermummte Arbeiter im Zeitlupentempo: Szenen, die unwirklich erscheinen und an die Bewegungen von Astronauten im schwerelosen Zustand erinnern.
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