Aus dem InhaltVorwort"Wanderzirkus" Landesausstellung: Das Team
"Ein Hochseilakt ohne Netz": Chip - eine wundersame Welt
Dom im Berg:
Stadtmuseum:
Joanneums-Präsident Prof. Kurt Jungwirth:
In 38 Sekunden beim Uhrturm Weltkulturerbe Graz
Ein Stadtfest der anderen Art Erfolgreiche Revitalisierungen
Schönes neues Wohnen unter dem Schloßberg
Quo vadis Graz?
Das alles tut den Steirern gut Die "Heimkehr" der Rathausfiguren
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Jetzt neue Leitung für das Grazer Rote Kreuz quergelesen - quergelesen Medienfabrik Graz - ein breites Angebot
Ein Festakt wie im Märchen
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Weltkulturerbe Graz Ein Stadtfest der anderen Art Das Wochenende 2./3. Juni 2000 wird wohl tausenden Grazern bzw. Steirern noch lange in guter Erinnerung bleiben. Strahlender Sonnenschein belebte das Mosaik der Baukunst aus den großen Stilepochen, der Satz von Le Corbusier "Architektur ist Spiel der Formen im Licht" bewies einmal mehr seine Gültigkeit.In dieser Atmosphäre wanderten die Teilnehmer der Festsitzung des Grazer Gemeinderates am Freitag früh zum Minoritensaal. Hier sprach Bürgermeister Alfred Stingl in seinem Grußwort von einem "historischen Tag für die Geschichte von Graz". Sein besonderer Dank galt der UNESCO, Bundesministerin Elisabeth Gehrer, dem Landtag für das Altstadtgesetz, der Sachverständigenkommission, dem Internationalen Städteforum und allen Engagierten in öffentlichen und privaten Bereichen. Stingl erläuterte die großen Zukunftsperspektiven und nannte die Aufnahme der Altstadt in die Weltkulturerbeliste der UNESCO eine Ermutigung für den "Grazer Weg". Kulturstadtrat DI Helmut Strobl erinnerte an die Ernennung der Grazer Altstadt am 1. Dezember 1999 in Marrakesch und zitierte aus dem Buch "Worldheritage Graz", das die Stadt zum Festakt herausgab und um das sich Stadtplaner DI Hansjörg Luser und Dr. Astrid M. Wentner verdient gemacht haben. Die Kunsthistorikerin Dr. Wentner hat mit Dr. Verena Keil, Bundesdenkmalamt (Wien), die Einreichung für das Weltkulturerbe erarbeitet. Stadtrat Strobl ging es auch um den Auftrag für die Zukunft. Einige Stichworte: Die Einkaufszentren am Stadtrand dürfen nicht zur substanziellen Gefährdung der Innenstadtwirtschaft führen. Neues Bauen in historischer Umgebung bringt in Graz gute Beispiele hervor. Die Lebensqualität für die City-Bewohner verlangt, dass in der "Stadt voller Musik" die Musik nicht in Lärm umschlägt. Deshalb die Kampagne "Der gute Ton".
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