Aus dem InhaltVorwort"Wanderzirkus" Landesausstellung: Das Team
"Ein Hochseilakt ohne Netz": Chip - eine wundersame Welt
Dom im Berg:
Stadtmuseum:
Joanneums-Präsident Prof. Kurt Jungwirth:
In 38 Sekunden beim Uhrturm Weltkulturerbe Graz
Ein Stadtfest der anderen Art Erfolgreiche Revitalisierungen
Schönes neues Wohnen unter dem Schloßberg
Quo vadis Graz?
Das alles tut den Steirern gut Die "Heimkehr" der Rathausfiguren
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Jetzt neue Leitung für das Grazer Rote Kreuz quergelesen - quergelesen Medienfabrik Graz - ein breites Angebot
Ein Festakt wie im Märchen
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quergelesen - quergelesen Buchbesprechungen Waltraud Klasnic - eine Frau neuen Stils
Der bekannte Wiener Journalist Hans Rauscher gab seinem Buch über Waltraud Klasnic den Untertitel "Eine Frau neuen Stils an der Spitze der Steiermark". Mit Fotos illustriert, wird die erstaunliche Karriere behutsam nachgezeichnet, die aus ärmlichsten Familienverhältnissen und dem Leben in einer Baracke zur Spitze der steirischen Landespolitik führt. Einst zur Adoption freigegeben, wurde sie dann von einer Ziehmutter aufgezogen. Als Mädchen machte sie als Küchengehilfin im Mariatroster Gasthof Gruber beim Hendlputzen Bekanntschaft mit der Arbeitswelt. Später war sie im Kindermodengeschäft Gerstner als Verkäuferin tätig. In Weinitzen bei Graz erfolgte zunächst der Einstieg in die Lokalpolitik und bald wurde von Josef Krainer ihr politisches Talent erkannt. Damit begann die erfolgreiche Laufbahn in der steirischen Landespolitik. Als Wirtschaftslandesrätin konnte sie sich dann nachhaltig profilieren. Es wird im Buch auch jene dramatische Sitzung nach der für die ÖVP verlorenen Wahl vom 17. Dezember 1995 beschrieben, in welcher Waltraud Klasnic als Nachfolgerin von Josef Krainer, welcher auf Grund des Wahlergebnisses sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, gekürt wurde. Als erste Österreicherin in der Position eines Landeshauptmannes wird Waltraud Klasnic mit vielen Prädikaten bedacht: Da ist von ihrer Integrationskraft ebenso die Rede wie von ihrem beharrlichen Wirken im Stillen oder ihrer Herzlichkeit, die eine bewusste Alternative zum allzu Technokratischen in der Politik verkörpere. Hans Rauscher/Waltraud Klasnic, Eine Frau neuen Stils an der Spitze der Steiermark, Verlag Molden, Wien, 256 Seiten. Der Grazer Schloßberg Schon mit der ersten und zweiten Auflage des Buches "Der Grazer Schloßberg - Vom Kastell zum Alpengarten" (1991) erregte Diplomdolmetsch Peter Laukhardt das Interesse vieler Mitbürger, darunter einiger Persönlichkeiten, denen klar wurde, dass man den Schloßberg zu neuem Leben erwecken müsse. Die dritte Auflage, Ergebnis einer 33-jährigen Forschungsarbeit, ist de facto ein neuer Band, besonders aufgewertet durch zusätzliche Illustrationen, auch aus der Sammlung Kubinzky. Dass zerstörerische Eingriffe verhindert wurden, Cerrini-Schlössl, Starcke-Häuschen, Kasematten, Uhrturm, Liesl und Lift hohen Standard besitzen, ist nicht nur sensiblen Stadtpolitikern zu danken, sondern ganz speziell dem Ideenbringer und Impulsgeber Peter Laukhardt und seinen Schloßbergbüchern. M. M. Peter Laukhardt, Der Grazer Schloßberg - Weltkulturerbe im Sturm der Zeit. Verlag für Sammler Graz.
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