Aus dem InhaltVorwort
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Mag. Karl Sirowatka
Streitgespräch
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Mag. Karl Sirowatka
Landesjägermeister DI Heinz Gach
DI Dr. Andreas Kranz
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Landesjägermeister DI Heinz Gach
"Der Anblick"-Chefredakteur
Sigrid Schutti
Mag. Karl Sirowatka
Interview mit Johann Kölbl
Bezirksjägermeister Obersenatsrat Dr.
DI Dr. Andreas Kranz
Pfarrer Franz Raggam
DI Dr. Andreas Kranz
Ferdinand Raimund
"Der Anblick"-Chefredakteur
Mag. Michael Hlatky
Mag. Karl Sirowatka
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Suppan
Tipps für jedermann
Prof. Max Mayr
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mantl
Gerald Gölles
"herbst"-Präsident Kurt Jungwirth
Prof. Max Mayr quergelesen - quergelesen - quergelesen
Prof. Max Mayr
Im Blickpunkt 2001 Echo zur Ausgabe 3-4/2000 "Graz im Aufwind"
Prof. Max Mayr Neubau der Synagoge - Dreimal 9. November
Prof. Max Mayr
Vorschau
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"Soll man die Jagd abschaffen?"
"steirische berichte": Jäger und Tierschützer - das klingt nach einem Widerspruch. Wie ist das Verhältnis? OSTER: Es hat früher mehr Probleme gegeben. Ein Streitpunkt war der häufige Abschuss von Hunden und Katzen durch Jäger. Wenn was passierte, war eine Mauer da und es ist keine Gesprächsbasis zustande gekommen. Das hat sich unter den Landesjägermeistern Mayr-Melnhof und DI Gach geändert. Mayr-Melnhof hat sogar bei einer Zusammenkunft gesagt, "mit Falotten, die auf die Hund schießen, werde ich aufräumen!" Das hat gewirkt. Es hat sogar Disziplinarverfahren gegeben. GACH: Das geht bis zum Jagdkartenentzug. Die Disziplinarkommission kann ein Verfahren einstellen, eine Rüge erteilen, eine Geldstrafe verhängen oder bis zu fünf Jahren ausschließen. Das ist schon eine harte Maßnahme. Wir fördern übrigens sehr bewusst die Tier-Mensch-Beziehung im steirischen Weg der Hundeausbildung, der inzwischen in ganz Österreich anerkannt wird. Ich muss aber auch sagen, dass oft im stadtnahen Bereich die Jäger sehr sensibilisiert sind und viel erleben. OSTER: Es gibt leider auch Disziplinlose, die nicht einsehen, dass ihr Hund nicht im Wald frei rennen kann und man geht nur hinten nach ... GACH: ... und das Tier folgt seinem Beuteinstinkt und saust einem Reh nach. Das ist Vernachlässigung der Beaufsichtigung. Es hat mir imponiert, wie der Herr Oster erzählt hat, er hat einmal so ein Rehkitz klagen gehört. OSTER: Da hat ein Schäferhund ein Reh von hinten gerissen, das war fürchterlich. GACH: Der Hund stammt vom Wolf ab, fällt von hinten an, zieht nieder und frisst bei lebendigem Leib von hinten auf. Da gehen natürlich die Jäger und auch die übrige Bevölkerung hoch. Interessant ist in dem Zusammenhang die gesamte Kampfhunde-Diskussion ... OSTER: ... bei der Diskussion über Kampfhunde muss man den Schäfer mit hineinnehmen. Er macht die meisten Bisse, da braucht man nur auf der Klinik zu fragen. Der Bitbull hat 400 kg Beißkraft, der Schäfer 280 kg, das genügt auch. Aber die hinten an der Leine sind die Schuldigen, welche erziehen und scharf machen oder dem Hund alles zulassen. GACH: Wir haben über die Steiermark ein Netzwerk, da gibt es die so genannten Jagdgebrauchshundestationen in jedem Bezirk und da finden jährlich Kurse statt. Das beginnt mit dem Welpenkurs, geht dann zum erwachsenen Hund und dann gibt es Spezialkurse ... OSTER: Der Gehorsamkurs würde dort auch gemacht werden können? GACH: Selbstverständlich. OSTER: Könntet ihr das umsonst machen? GACH: Da müssten wir reden drüber. Es gibt viele andere Hundevereine, wir wollen da nicht eine Konkurrenz aufziehen. Aber wir sind gesprächsbereit. "steirische berichte": Das klingt nach großer Harmonie.
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