Aus dem InhaltVorwort
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Mag. Karl Sirowatka
Streitgespräch
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Mag. Karl Sirowatka
Landesjägermeister DI Heinz Gach
DI Dr. Andreas Kranz
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Landesjägermeister DI Heinz Gach
"Der Anblick"-Chefredakteur
Sigrid Schutti
Mag. Karl Sirowatka
Interview mit Johann Kölbl
Bezirksjägermeister Obersenatsrat Dr.
DI Dr. Andreas Kranz
Pfarrer Franz Raggam
DI Dr. Andreas Kranz
Ferdinand Raimund
"Der Anblick"-Chefredakteur
Mag. Michael Hlatky
Mag. Karl Sirowatka
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Suppan
Tipps für jedermann
Prof. Max Mayr
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mantl
Gerald Gölles
"herbst"-Präsident Kurt Jungwirth
Prof. Max Mayr quergelesen - quergelesen - quergelesen
Prof. Max Mayr
Im Blickpunkt 2001 Echo zur Ausgabe 3-4/2000 "Graz im Aufwind"
Prof. Max Mayr Neubau der Synagoge - Dreimal 9. November
Prof. Max Mayr
Vorschau
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Der Einfluss auf die Kultur
Heinz Gach Seit Menschengedenken bildet die Jagd nicht nur eine wichtige Tätigkeit für den Nahrungserwerb des Menschen, praktisch ebenso lang hat sie auch prägenden Einfluss auf die Kultur und die Kunst der Menschheit. Jagd ist somit eine der ältesten kulturellen und sozialen Erscheinungen in der Geschichte des Menschen.Die Notwendigkeit in einer Gruppe zu jagen, um zu überleben, erforderte Gruppendynamik und den Aufbau von wesentlichen sozialen Strukturen. Die Abhängigkeit vom Jagderfolg förderte das Entstehen von Ritualen, von Normen, Gewohnheiten, Bräuchen, die von Generation zu Generation weitergegeben und so zur Tradition, zum Kulturgut wurden. Kultur wird auch definiert als die Gesamtheit aller geistigen und künstlerischen Leistungen einer Gemeinschaft, ein Kulturgut ist etwas, das als kultureller Wert Bestand hat und bewahrt wird. Damit wirkt Kultur aber auch identitätsstiftend. Die Sehnsucht des Menschen nach Festem, Gültigem, nach sicheren und gesicherten Werten ist groß. Diese Werte schöpft man aus der Tradition. Das bedeutet vielfach auch ein Besinnen auf unsere Wurzeln. Erst wenn wir wissen, woher wir kommen, können wir einordnen, wo wir heute stehen und sind in der Lage abzuschätzen und abzustecken, wohin wir gehen. In unserer dynamischen Gesellschaft, die von einem Paradigmenwechsel sondergleichen, von drastischen Veränderungen in der Wertehierarchie geprägt ist, ist diese Rückbesinnung auf die guten Traditionen sehr notwendig. Die Jagd ist besonders reich an Traditionen, Jäger gelten in der Regel als sehr traditionsbewusst. Es ist jedoch immer wieder notwendig, unsere traditionellen Werte auf deren Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Den Maßstab an uns legt dabei die Gesellschaft an, die Jäger müssen bereit sein, den geforderten Spagat zwischen sinnerfüllter Tradition und sinnerfüllter Modernität ständig neu zu erarbeiten und zu leben. "Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, dass sich alles verändert", hat ein Philosoph diese Forderung in Worte gefasst.
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