Aus dem Inhalt

Vorwort

Landesjägermeister DI Heinz Gach
Weidwerk verpflichtet

Mag. Karl Sirowatka
Vom Wildreichtum der Steiermark

Streitgespräch
"Soll man die Jagd abschaffen?"

Landesjägermeister DI Heinz Gach
Wildbret - wertvoll und steirisch

Mag. Karl Sirowatka
Die Jagd in der Steiermark

Landesjägermeister DI Heinz Gach
Der Einfluss auf die Kultur

DI Dr. Andreas Kranz
Wald - Heimat des Auerhahns

Landesjägermeister DI Heinz Gach
Der Mensch braucht Erholung - das Tier Ruhe

Landesjägermeister DI Heinz Gach
Jagdrecht, Jagdkarte, Jagdhunde, Jagdwaffen

"Der Anblick"-Chefredakteur
Hannes Kollar
Jäger haben eine eigene Sprache

Sigrid Schutti
Grau und grün gewandet

Mag. Karl Sirowatka
Über das Jagen und Singen auf der Alm

Interview mit Johann Kölbl
Der Naturpark und die Jagd

Bezirksjägermeister Obersenatsrat Dr.
Friedrich Kraxner
Die Jagd in der Stadt Graz

DI Dr. Andreas Kranz
Raumplanung für Wildtiere

Pfarrer Franz Raggam
Der Tod und das Leben

DI Dr. Andreas Kranz
Von Bären und Luchsen

Ferdinand Raimund
's gibt nichts Dümmeres als die Jagd

"Der Anblick"-Chefredakteur
Hannes Kollar
Jagdleidenschaft

Mag. Michael Hlatky
Der Jäger als Schriftsteller

Mag. Karl Sirowatka
Wild- und Jagdschutz

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Suppan
Lasst lustig die Hörner erschallen ...

Tipps für jedermann
Schont bitte Wald und Wild

Prof. Max Mayr
"Lebensraumkonferenz Steiermark" für 2001 geplant

Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mantl
Josef Krainer 70: Mitgestalter der Steiermark

Gerald Gölles
Naturparke: Landschaftspflege hat Vorrang

"herbst"-Präsident Kurt Jungwirth
Die Rückkehr der Seele

Prof. Max Mayr
Volkskundemuseum bis 2003 fertig

quergelesen - quergelesen - quergelesen

Prof. Max Mayr
Steiermarkerfolg bei der EXPO Hannover

Im Blickpunkt 2001
Energieschau Weiz - Gleisdorf

Echo zur Ausgabe 3-4/2000 "Graz im Aufwind"

Prof. Max Mayr
Nicht vergessen, aber verzeihen ...

Neubau der Synagoge - Dreimal 9. November

Prof. Max Mayr
Bauförderung sichert wertvolle Baukultur

Vorschau
Herauforderung Europa - Herausforderung Welt

Der Mensch braucht Erholung - das Tier Ruhe

Heinz Gach

Durch Wissen und Können, Arbeit und Fleiß erreichte der Mensch über kurz oder lang einen zwar nicht immer zufrieden stellenden, aber doch erfreulichen Wohlstand. Seine Arbeitszeit wurde weniger, Freizeit und Urlaub dafür mehr. In den eigenen Wänden wurde es ihm zu eng, man wollte Natur pur. So strebte der Mensch nach der Öffnung des Waldes vermehrt in die Natur hinaus und hat seither oft vergessen, dass nicht nur der Homo Sapiens einen Lebensraum braucht und nicht nur er eine schützenswerte Art darstellt.

    Der harmlose Stadtmensch, der die Natur wieder entdeckt zu haben glaubt, ist nur scheinbar harmlos. Er hofft bewegungsfroh auf natürliche Art Stress abzubauen und kommt so in das "Revier" der Wildtiere und der Jagd. Damit scheinen Konflikte vorprogrammiert. Auf die zwischenmenschlichen Konflikte näher einzugehen, erübrigt sich. Sie sind meist durch einigermaßen gesitteten Umgang der Gesprächspartner miteinander lösbar. Schwieriger stellt sich da schon der Konflikt Mensch - Wildtier dar. Er wird ohne wissenschaftliche Hilfestellung nicht so leicht lösbar sein. Die Wildökologie hat zwei Schwerpunkte herausgearbeitet:

Die zeitliche Kollision

    Das Raum-Zeit-System vieler Wanderer überlappt sich wesentlich mit der des Wildes. Wenn der Wanderer im Frühtau zu Berge zieht, wird das Wild in seiner morgendlichen Aktivitätsphase empfindlich gestört. Untersuchungen haben ergeben, dass gerade in der Morgendämmerung selbst bei gegattertem, einigermaßen an den Menschen gewöhntem Reh- und Rotwild die Reaktionsbereitschaft auf Störreize höher ist als zu irgendeiner anderen Tageszeit. Bei den Raufußhühnern (Auerwild, Birkwild) wird das vor allem dann zu einer Überlebensfrage, wenn es darum geht, im Winter das Energiedefizit der Nacht frühmorgens durch Äsung aufzuwiegen.

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte".


"steirische berichte" 5/2000: Wald - Wild und Jagd