Aus dem InhaltVorwort
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Mag. Karl Sirowatka
Streitgespräch
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Mag. Karl Sirowatka
Landesjägermeister DI Heinz Gach
DI Dr. Andreas Kranz
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Landesjägermeister DI Heinz Gach
"Der Anblick"-Chefredakteur
Sigrid Schutti
Mag. Karl Sirowatka
Interview mit Johann Kölbl
Bezirksjägermeister Obersenatsrat Dr.
DI Dr. Andreas Kranz
Pfarrer Franz Raggam
DI Dr. Andreas Kranz
Ferdinand Raimund
"Der Anblick"-Chefredakteur
Mag. Michael Hlatky
Mag. Karl Sirowatka
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Suppan
Tipps für jedermann
Prof. Max Mayr
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mantl
Gerald Gölles
"herbst"-Präsident Kurt Jungwirth
Prof. Max Mayr quergelesen - quergelesen - quergelesen
Prof. Max Mayr
Im Blickpunkt 2001 Echo zur Ausgabe 3-4/2000 "Graz im Aufwind"
Prof. Max Mayr Neubau der Synagoge - Dreimal 9. November
Prof. Max Mayr
Vorschau
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Grau und grün gewandet
Sigrid Schutti An seinem Gewand erkennt man den Jäger, heißt es. Und in der Tat waren die Jäger seit jeher speziell gekleidet und sind es heute noch. Woher aber kommt die Jägerkleidung? Wodurch wurde sie beeinflusst? Wie wirkte sie auf die Volkstracht? Wie auf die Mode? Und wie prägten wiederum Tracht und Mode die Jägerkleidung?Seit jeher spielte bei der Kleidung des Jägers neben notwendiger Zweckmäßigkeit für den eigentlichen Jagdbetrieb vor allem auch die Bedeutung als Standestracht eine ganz wesentliche Rolle. Die stolzen Jäger legten sehr viel Wert auf ihr Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit. Ihre spezifische Kleidung gab ihnen Identität, Selbstbewusstsein und Zusammengehörigkeitsgefühl. So war es früher und so ist es auch noch heute. Tradition verpflichtet!
Grüne Strümpf' und braune UnterhosenIm vorigen Jahrhundert verteidigten die Jäger lange Zeit ihre Standestracht als Privileg. So wurde das Vorrecht für das Tragen grüner Hüte sowie das Anstecken von Bärten und Federn zunächst fast ausschließlich den Jägern eingeräumt. Auch die in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts aufkommenden Hirschhornknöpfe beim Röckel standen zunächst nur den Jägern zu. Vor allem aber waren es die grünen Strümpfe, die den Jäger von den damals sonst blauen und weißen Strümpfen der bäuerlichen Tracht unterschieden. Erst ab 1850 verdrängten die ursprünglich rein obersteirischen grünen Strümpfe mit der Zeit auch bei Nichtjägern die blauen und weißen Strümpfe und schließlich galten "greani Strimpf" als unerlässliches Kennzeichen für den "feschen Steirerbuam". Eine weitere privilegierte Eigenart der Jägerkleidung waren die braunen Unterhosen. Gemeint sind damit die langen Gattihosen, die durch das Aufkommen der kniefreien Hose, der späteren "Krachledernen" gegen Ende des vorigen Jahrhunderts eine gewisse modische Bedeutung erlangten. An Sonntagen und zu festlichen Anlässen wurde im Gegensatz zur braunen Werktags-Gatti - übrigens auch im Sommer - eine weiße Gattihose angelegt.
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