Aus dem InhaltVorwort
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Mag. Karl Sirowatka
Streitgespräch
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Mag. Karl Sirowatka
Landesjägermeister DI Heinz Gach
DI Dr. Andreas Kranz
Landesjägermeister DI Heinz Gach
Landesjägermeister DI Heinz Gach
"Der Anblick"-Chefredakteur
Sigrid Schutti
Mag. Karl Sirowatka
Interview mit Johann Kölbl
Bezirksjägermeister Obersenatsrat Dr.
DI Dr. Andreas Kranz
Pfarrer Franz Raggam
DI Dr. Andreas Kranz
Ferdinand Raimund
"Der Anblick"-Chefredakteur
Mag. Michael Hlatky
Mag. Karl Sirowatka
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Suppan
Tipps für jedermann
Prof. Max Mayr
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mantl
Gerald Gölles
"herbst"-Präsident Kurt Jungwirth
Prof. Max Mayr quergelesen - quergelesen - quergelesen
Prof. Max Mayr
Im Blickpunkt 2001 Echo zur Ausgabe 3-4/2000 "Graz im Aufwind"
Prof. Max Mayr Neubau der Synagoge - Dreimal 9. November
Prof. Max Mayr
Vorschau
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JOSEF KRAINER 70: Mitgestalter der Steiermark
Wolfgang Mantl Die Geschichte der Steiermark dieses Jahrhunderts ist unlösbar und aufs Tiefste verbunden mit dem Namen KRAINER. Zweimal waren es Landeshauptleute dieses Namens - Vater und Sohn -, die das Geschick dieses Landes lenkten und die Rahmenbedingungen des menschlichen Lebens in diesem Land wesentlich prägten: Josef KRAINER sen. als Landeshauptmann von 1948 bis 1971 und Josef KRAINER jun. als Landeshauptmann von 1980 bis 1995/96 (viermal zum Landeshauptmann gewählt, bis zu seinem Abschied am 23. Jänner 1996).Die Summe des Lebens von Josef KRAINER jun. ist trotz harter Auseinandersetzungen und auch trotz des raschen Rücktritts im Dezember 1995 als eine große Positivbilanz in einem sehr umfassenden Sinn für ihn als Person und für das Land Steiermark zu betrachten. Josef KRAINER wurde am 26. August 1930 in Graz als Sohn des damaligen Gewerkschaftssekretärs der Land- und Forstarbeiter und nachmaligen Landeshauptmanns Josef KRAINER und dessen Ehefrau Josefa geboren. In KRAINERs nunmehr 70-jähriges Leben fallen die großen Zäsuren 1933/34, 1938, 1945, die tief greifenden Transformationen der sechziger und siebziger Jahre sowie der "Zeitenbruch" von 1989/90. Josef KRAINER erlebte als Kind die zerrissenen dreißiger Jahre, die drangvolle Zeit der nationalsozialistischen Okkupation Österreichs und schließlich als junger Student den Aufstieg der Steiermark und Österreichs unter so kräftiger Mitwirkung seines Vaters. Ernst TROST hat dies in seiner Biografie farbig dargestellt ("Josef KRAINER II. Der letzte Landesfürst". Wien 1996): Matura und Jusstudium in Graz, schließlich, was damals keineswegs selbstverständlich war, Auslandsaufenthalte in den USA und in Bologna im weltberühmten Bologna Center der Johns Hopkins University. So wurde er zu einem der ersten Juristen, die auch hervorragende Englisch- und Italienischkenntnisse besitzen. KRAINERs Persönlichkeit lässt sich durch intellektuelle Liberalität, steirische Konservativität und postkonziliare Katholizität kennzeichnen. KRAINERs funkelnde Sprach- und Weltgewandtheit gaben ihm jenen breiten Horizont der Offenheit und Toleranz, der ihm bis heute eine große Attraktivität verleiht. Stets bereiteten ihm und seiner Frau Rosemarie Kontakte zu Wissenschaftern und Künstlern besondere Freude. Auch heute verwirklicht er seine Liebe zur Kunst in Reisen, Ausstellungs-, Konzert- und Theaterbesuchen.
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