Aus dem InhaltVorwort
Landesamtsdirektor Univ.-Prof. Dr. Gerhart Wielinger
Dr. Benita Ferrero-Waldner
Vizekanzler a. D. Dr. Erhard Busek
Landeshauptmann Waltraud Klasnic
Dr. Wolfgang Streitenberger
Stimmen aus Ost und West
Prof. Kurt Jungwirth
Univ.-Prof. Dr. Gerhart Wielinger
Landesrat DI Herbert Paierl
Mag. Michael Jungwirth
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Hofrätin Dr. Elisabeth Chibidziura
Prof. Kurt Jungwirth
Anerkennung von Günter Verheugen
Univ.-Prof. Dr. Reinhard Rack
Dr. Erhard Busek quergelesen - quergelesen - quergelesen
Dr. Michael Mayer-Rieckh
Dr. Heinz Rabussay
Präsident Ök.-Rat Gerhard Wlodkowski
Dr. Heribert Schwarzbauer
Max Mayr
Willibald Richter
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Zur neuen Architektur Europas
Benita Ferrero-Waldner Vor dreieinhalb Jahren, konkret am 16. Juli 1997, veröffentlichte die Europäische Kommission die "Avis" zu den Beitrittsanträgen der Mittel- und Osteuropäischen Länder. Spätestens seit diesem Datum ist die "Erweiterung der Europäischen Union" eines der zentralen Themen europäischer Politik im Allgemeinen und der österreichischen Außenpolitik im Besonderen. Spätestens seit dem 16. Juli 1997 setzen sich die Verwaltungen von 25 europäischen Staaten - zu denen noch Malta und Zypern wie auch der Beitrittskandidat Türkei zu zählen sind - konkret mit der Verwirklichung eines Ziels auseinander, das vor einem Jahrzehnt noch der Kategorie hehrer Visionen zugerechnet worden war: das Gestalten eines geeinten, auf Dialog und gleichberechtigter Partnerschaft gegründeten Europas.Die Europäische Union hat bereits 1991 den grundsätzlichen Beschluss gefasst, den Reformstaaten in Mittel- und Osteuropa in den Europa-Abkommen eine Beitrittsperspektive zur Union zu eröffnen. Damit hat sich die Union die Ergänzung und Vollendung des vor nunmehr bereits 50 Jahren begonnenen europäischen Einigungswerks zum Ziel gesetzt, als sich der politische Wille Frankreichs und Deutschlands, in den kühnen Gedanken eines Jean Monnet, eines Robert Schuman und eines Konrad Adenauer gefunden hatten. "Hierdurch wird einfach und schnell die Verschmelzung der Interessen verwirklicht werden, die unerlässlich ist für die Errichtung einer wirtschaftlichen Gemeinschaft und es wird ein Ansatzpunkt gewonnen für eine viel größere und viel tiefer gehende Gemeinschaft zwischen den Ländern, die sich lange in blutiger Uneinigkeit gegenüberstanden."
Nicht mehr Randstaat ...Seit dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems 1989 in unserer unmittelbaren Nachbarschaft ist Österreich nicht mehr Randstaat am Eisernen Vorhang, sondern konnte seinen ihm von der bloßen Geographie vorgegebenen Platz im Zentrum Europas wieder einnehmen.
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