Aus dem InhaltVorwort
Landesamtsdirektor Univ.-Prof. Dr. Gerhart Wielinger
Dr. Benita Ferrero-Waldner
Vizekanzler a. D. Dr. Erhard Busek
Landeshauptmann Waltraud Klasnic
Dr. Wolfgang Streitenberger
Stimmen aus Ost und West
Prof. Kurt Jungwirth
Univ.-Prof. Dr. Gerhart Wielinger
Landesrat DI Herbert Paierl
Mag. Michael Jungwirth
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Hofrätin Dr. Elisabeth Chibidziura
Prof. Kurt Jungwirth
Anerkennung von Günter Verheugen
Univ.-Prof. Dr. Reinhard Rack
Dr. Erhard Busek quergelesen - quergelesen - quergelesen
Dr. Michael Mayer-Rieckh
Dr. Heinz Rabussay
Präsident Ök.-Rat Gerhard Wlodkowski
Dr. Heribert Schwarzbauer
Max Mayr
Willibald Richter
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Chancen und Risken der EU-Erweiterung
Herbert Paierl Für die österreichische Wirtschaft waren die letzten Jahre trotz teilweise ungünstiger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen durchwegs erfolgreich. Österreich bleibt, eingebettet in die stabilisierend wirkende gemeinsame europäische Währung, weiterhin auf konstantem Wachstumskurs. In der zweiten Jahreshälfte 1999 gewann die internationale Konjunktur spürbar an Schwung. 1999 betrug das Wirtschaftswachstum in Österreich 2,1 Prozent, die Inflation lag bei 0,6 Prozent. Für das Jahr 2000 prognostiziert man für Österreich ein Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent.
Vorzeigeland ÖsterreichsDie steirische Wirtschaft hat sich im Zeitraum 1996 bis 2000 erfolgreich auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eingestellt. Aus der einstigen vor allem durch die Schwerindustrie geprägten Krisenregion ist das wirtschaftliche Vorzeigeland Österreichs geworden. Der Grund für die gute Konjunkturlage der Steiermark liegt in der Wirtschaftsstruktur, die es ermöglicht, dass nahezu alle Stärkefelder im Konjunkturaufschwung früh zum Zug kommen.Bis 1998 lag das Wirtschaftswachstum konstant über dem österreichischen Durchschnitt. 1999 liegt es mit 1,9 Prozent leicht schwächer als in den Vorjahren in etwa auf Österreich-Niveau. Dafür zeichnete sich die Steiermark 1999 durch ein beschäftigungsintensives Wachstum aus. Während die Produktionszuwächse also leicht unter jenen Österreichs lagen, konnten mit einem Plus von 1,5 Prozent überdurchschnittlich viele Arbeitsplätze geschaffen werden.
High-Tech-LandDer Technologiesektor konnte in der Steiermark weiter ausgebaut werden. 1999 liegt der Zuwachs von 3,3 Prozent wie in den letzten Jahren entschieden über den österreichischen Werten (2,6 Prozent). Ausschlaggebend für diesen Zuwachs sind die Bereiche Chemie (plus 11,1 Prozent), Feinmechanik (plus 8,1 Prozent) und der für die Steiermark charakteristische Fahrzeugbau (plus 6,5 Prozent). Die Steiermark entwickelt sich immer mehr zum Technologiestandort Österreichs, heute kommt bereits jedes dritte High-Tech-Produkt Österreichs aus der Steiermark.
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