Aus dem InhaltVorwort
Landesamtsdirektor Univ.-Prof. Dr. Gerhart Wielinger
Dr. Benita Ferrero-Waldner
Vizekanzler a. D. Dr. Erhard Busek
Landeshauptmann Waltraud Klasnic
Dr. Wolfgang Streitenberger
Stimmen aus Ost und West
Prof. Kurt Jungwirth
Univ.-Prof. Dr. Gerhart Wielinger
Landesrat DI Herbert Paierl
Mag. Michael Jungwirth
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Hofrätin Dr. Elisabeth Chibidziura
Prof. Kurt Jungwirth
Anerkennung von Günter Verheugen
Univ.-Prof. Dr. Reinhard Rack
Dr. Erhard Busek quergelesen - quergelesen - quergelesen
Dr. Michael Mayer-Rieckh
Dr. Heinz Rabussay
Präsident Ök.-Rat Gerhard Wlodkowski
Dr. Heribert Schwarzbauer
Max Mayr
Willibald Richter
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Als steirischer Journalist in Brüssel
Michael Jungwirth Ein Steirer in Brüssel teilt wahrscheinlich das Schicksal jedes Auslandsösterreichers. Er bleibt zwar seiner Heimat treu, doch je länger die Abwesenheit, umso stärker verschieben sich die Koordinaten. Was den Auslandssteirer auf die Palme bringt, lässt den Heimatsteirer kalt. Was den Heimatsteirer echauffiert, quittiert der Auslandssteirer mit Achselzucken.Dass der Blickwinkel gelegentlich auseinander klafft, liegt in der Natur der Sache. In der Heimat ticken die Uhren anders als anderswo. Und umgekehrt. Darin liegt aber auch der Reiz. Im Fall von Brüssel liegen die Dinge etwas anders. Natürlich vermisst ein Brüssel-Steirer im Winter den Schnee und im Sommer die frische Bergluft. Und einem Heimatsteirer auf Brüssel-Besuch quellen in den Restaurants und in den Bierstuben der Stadt die Augen über. Aber darum geht es nicht. Die verschobene Perspektive gibt im Fall Brüssel Anlass zu einer gewissen Sorge. Brüssel ist nicht irgendeine Weltstadt, hier wird österreichische Innen- und Landespolitik gemacht. Unter dem Strich verbringen die österreichischen Minister im Jahr sicherlich mehr Stunden in Brüssel als in der Steiermark. Bei den EU-Ministerräten werden nicht nur die Weichen für das ferne Europa gestellt, sondern auch für die Zukunft der Steiermark.
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