Aus dem InhaltVorwort
a.o. Univ.-Prof. Dr. Helmut Kuzmics
Univ.-Prof. Dr. Peter Schick
Univ.-Prof. Dr. Dr. Gerald Schöpfer
Univ.-Prof. Mag. Dr. Rudolf Muhr
Max Mayr
Mag. Gerhard Winkler Wenn die Gewalt regiert. Dokumentarfotos Hainburger Au und Opernballdemonstration
Helga Bernhart
Dr. Horst Lattinger
Franz Küberl
Hans Küng
Dr. Andreas Schnider
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Egger
Kurt Jungwirth
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Farbteil
Univ.-Prof. Dr. Helmut Seel
Dr. Roland Steidl Landesrat Gerhard Hirschmann über Konturen der neuen Kulturpolitik. Ein Interview Landeszeughaus auf CD-ROM und Steirische Singwoche auf Schloss St. Martin
Heribert Schwarzbauer Johannes Koren über Gerhard Moswitzer
Prof. Dr. Peter Teibenbacher
Max Mayr
Max Mayr Modellgemeinde Markt Hartmannsdorf Die Mur - Fluss des Jahres 2001 Ein Bach fließt über den Tummelplatz Die Erhellung der Vergangenheit Quergelesen
Elisabeth Färber Treffpunkt Grazer Künstlerhaus Gleisdorf und Weiz stehen unter Strom
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Wende(n) und Wendesprache
Rudolf Muhr
Man kann sich nun fragen: "Was hat das alles mit Sprache zu tun?" Sehr viel, denn das sprachliche und kommunikative Verhalten richtet sich nach den gesellschaftlichen Bedingungen, innerhalb derer es stattfindet. Auf Grund der geänderten Rahmenbedingungen sind deshalb Veränderungen sowohl der Sprache als auch des Kommunikationsverhaltens zu beobachten. Primetime ... Durch die Internationalisierung der Wirtschaft sind die Einflüsse von außen größer und unmittelbarer geworden. So lässt sich feststellen, dass in bestimmten Bereichen wie Werbung, Wirtschaft, Freizeit, Tourismus, Technik (Informationstechnologie) und teilweise auch im Kulturbereich sehr viele Anglizismen verwendet werden. Auffallend ist auch, dass öffentliche Einrichtungen (ORF: "Primetime") und neuerdings auch staatliche Behörden und Politiker dazu tendieren, Anglizismen als so genannte "Leitbegriffe" zu verwenden. Damit sollen Internationalität, Weltoffenheit und Modernität signalisiert werden. Vielfach wirken diese Versuche jedoch übertrieben und lächerlich. Englisch ist die globale Verkehrssprache, so dass ein Einfluss auf andere Sprachen ganz natürlich ist. Der Einfluss des Englischen auf die europäischen Sprachen ist in manchen Bereichen relativ stark, mengenmäßig insgesamt aber gering. Die deutsche Sprache wird deshalb nicht untergehen. Gleichzeitig kann es nicht schaden, wichtige englische Leitbegriffe ins Deutsche zu übertragen ("Startseite" statt "Homepage") bzw. jene Anglizismen beizubehalten, die eine fixe Bedeutung haben ("Recycling", "Snowboard" usw.) und eine Bereicherung darstellen.
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