Aus dem InhaltVorwort
a.o. Univ.-Prof. Dr. Helmut Kuzmics
Univ.-Prof. Dr. Peter Schick
Univ.-Prof. Dr. Dr. Gerald Schöpfer
Univ.-Prof. Mag. Dr. Rudolf Muhr
Max Mayr
Mag. Gerhard Winkler Wenn die Gewalt regiert. Dokumentarfotos Hainburger Au und Opernballdemonstration
Helga Bernhart
Dr. Horst Lattinger
Franz Küberl
Hans Küng
Dr. Andreas Schnider
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Egger
Kurt Jungwirth
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Farbteil
Univ.-Prof. Dr. Helmut Seel
Dr. Roland Steidl Landesrat Gerhard Hirschmann über Konturen der neuen Kulturpolitik. Ein Interview Landeszeughaus auf CD-ROM und Steirische Singwoche auf Schloss St. Martin
Heribert Schwarzbauer Johannes Koren über Gerhard Moswitzer
Prof. Dr. Peter Teibenbacher
Max Mayr
Max Mayr Modellgemeinde Markt Hartmannsdorf Die Mur - Fluss des Jahres 2001 Ein Bach fließt über den Tummelplatz Die Erhellung der Vergangenheit Quergelesen
Elisabeth Färber Treffpunkt Grazer Künstlerhaus Gleisdorf und Weiz stehen unter Strom
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Farbteil
Wer war Raiffeisen?Nur wenige Namen sind so sehr zum Begriff geworden wie der Name Raiffeisen. Wer war er, was hat er bewegt? Ein Blick zurück. Die Bauern hatte man 1848 unvorbereitet in die Freiheit entlassen. Des Lesens, des Schreibens und des Umganges mit Geld unkundig, wurden sie rasch Opfer von Wucherern, die bis zu 20 Prozent Zinsen forderten. In einem einzigen Jahr registrierte man im Gebiet der Donaumonarchie die Zwangsversteigerung von 14.000 Höfen. Gegen diese ungeheuerlichen Zustände, die durch eine Hungersnot verschärft waren, gründete der 1818 in Hamm an der Sieg geborene Bürgermeister von Weyerbusch im Westerwald, Friedrich Wilhelm Raiffeisen, 1847 einen "Brodverein". Über weitere Hilfsvereine führte sein Weg zur Selbsthilfe, der Darlehenskassenverein in Anhausen wurde 1862 zum Fundament der ersten "Raiffeisenkasse", der bald ein dichtes Netz folgte. In der Steiermark wurde Wolfsberg im Schwarzautal 1894 zum Schrittmacher, Anfang 1914 gab es bereits 288 steirische Raiffeisenkassen.
Erfolge im TourismusTouristiker als "Spione"Über Initiative von Geschäftsführer Wolfgang Eltner und Sabine Holzmann (Marketing und Presse Deutschland) reisten kürzlich 30 steirische Touristiker zur ITB nach Berlin. Es ging um Konkurrenzbeobachtung, waren doch über 10.000 Aussteller aus 180 Ländern und Regionen vertreten. Auch die Steiermark stellte ihre Highlights beim Österreichstand ins internationale Licht: den Bergsommer, den Reiz des Südens und das Weltkulturerbe Grazer Altstadt für den boomenden Kulturtourismus mit plus 50 Prozent. Sehr gefragt ist der Familienurlaub mit "Hits for Kids", Wildwasserpaddeln im Quellwasser, Wandern in reiner Bergluft. Die "Grüne Mark" lockt mit Bergsommer und Reiz des Südens Bei der Sommerpressekonferenz in Graz kam vor kurzem das reichhaltige touristische Angebot der Steiermark aufs Tapet. Geschäftsführer Wolfgang Eltner schilderte Strategien der Steiermark Tourismus GmbH. Ein nächstes Ereignis ist das "Steirische Frühlingsfest" in Wien, das vom 19. bis 22. April beim Prater ein abwechslungsreiches Programm bietet. Die Wiener stellen das Gros der Urlaubsgäste in der Steiermark. Georg Bliem, Dachstein-Tauern-Region, erregte mit einem Navigationssystem für Radler (Bike Navic CD-ROM) und den Fortschritten bei der Alpentour (26.000 Höhenmeter - 900 Kilometer) großes Interesse. Heinz Kaltschmidt, Graz-Tourismus, stellte den Kultursommer mit "styriarte", "Jazz-Abenden" und Schätzen der Baukultur heraus. Andreas Friedrich, Tourismusverband Hartberg und Gerwald Hierzi, Tourismusverband Pöllau verwiesen u. a. auf das Oldtimer-Rennen und auf das Reiten im Pöllauer Tal. 30 Sommersportarten locken in die Region Mariazellerland - Hochschwab, betonte Doria Pfob. Das "Grüne Herz Österreichs" stellt sich diesmal zweigeteilt vor. Der Norden wirbt mit dem Abenteuer "Bergsommer", mit Wandern, Klettern, Mountainbiken, Wassersport, Paragleiten und Drachenfliegen. Man setzt auf wildromantische Almen, glasklare Flüsse und Seen. Der "Reiz des Südens" lockt mit Genussurlaub. Die Thermen haben das ganze Jahr über Saison, Wellness und Gesundheit sind am meisten gefragt. Der steirische Wein besitzt Weltruf. Apfelgärten zeigen ihr weißes Blütenmeer. Reiten und Golfen sind in. Das Kernöl, bekannt als "schwarzes Gold", wird neuerlich sogar in die USA exportiert. Der Murradweg vom Ursprung bis Bad Radkersburg lädt zur "Tour de Mur" vom 14. bis 17. Juni. Die neue Publikation "Radeln mit Kultur" verweist auf zahlreiche Attraktionen entlang der Strecke. "Bad zur Sonne" neuEnde Juni wird die Erholungsoase "Bad zur Sonne" festlich übergeben, eine traurige Phase ist vorbei. Schon 1975 weist das 1874 vollendete "Bad zur Sonne" Schäden auf, ab 1986 mehren sich die Baugebrechen. Ende Oktober 1992 werden Hallen- und Freibad geschlossen, für den Saunabetrieb heißt es "aus". 1996 startet unter Leitung der ÖWGes ein zweistufiger Wettbewerb, Arch. Fritz Lorenz aus Salzburg wird Sieger. Im Winter 1998 erfolgt der Abbruch der Hallenbäder, am 20. März 1999 ist Baubeginn. Wenn die Neugestaltung des Vorplatzes der "Freiwilligen Schützen" vollendet ist, kann das Eröffnungsfest steigen. Dann werden die "Wasserratten" das Sportbecken (25 2 10,7 Meter) und das Lehrschwimmbecken (6,7 2 10,7 Meter) im mobil überdachten Innenhof in Besitz nehmen. Je nach Wetter lässt sich das Dach, dank einer kühnen Konstruktion, öffnen oder schließen. Ferner kommt ein Restaurant, ein Fitnessbereich mit Sauna und ein Friseurgeschäft. Per Lift geht es zur Sonnenterrasse. Worauf die Stadtpolitiker Bürgermeister Alfred Stingl und Finanzstadtrat Mag. Siegfried Nagl mit Liegenschaftsdirektor Dipl.-Ing. Dr. Karlheinz Fritsch sowie ÖWGes-Direktor Franz Rossmann und Abteilungsleiter Baumeister Ing. Johann Frank stolz sein dürfen - sie haben trotz mancher Widerstände den Zeitplan (zwei Jahre) und den Kostenplan gehalten. Vom Bad abgetrennt sind 53 Seniorenwohnungen entstanden.
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