Aus dem InhaltVorwort
a.o. Univ.-Prof. Dr. Helmut Kuzmics
Univ.-Prof. Dr. Peter Schick
Univ.-Prof. Dr. Dr. Gerald Schöpfer
Univ.-Prof. Mag. Dr. Rudolf Muhr
Max Mayr
Mag. Gerhard Winkler Wenn die Gewalt regiert. Dokumentarfotos Hainburger Au und Opernballdemonstration
Helga Bernhart
Dr. Horst Lattinger
Franz Küberl
Hans Küng
Dr. Andreas Schnider
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Egger
Kurt Jungwirth
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Farbteil
Univ.-Prof. Dr. Helmut Seel
Dr. Roland Steidl Landesrat Gerhard Hirschmann über Konturen der neuen Kulturpolitik. Ein Interview Landeszeughaus auf CD-ROM und Steirische Singwoche auf Schloss St. Martin
Heribert Schwarzbauer Johannes Koren über Gerhard Moswitzer
Prof. Dr. Peter Teibenbacher
Max Mayr
Max Mayr Modellgemeinde Markt Hartmannsdorf Die Mur - Fluss des Jahres 2001 Ein Bach fließt über den Tummelplatz Die Erhellung der Vergangenheit Quergelesen
Elisabeth Färber Treffpunkt Grazer Künstlerhaus Gleisdorf und Weiz stehen unter Strom
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Gerhard Moswitzer - Meister von Erz und Stahl
Johannes Koren Zum 60. Geburtstag des Künstlers wurde der Schlosshof von Maria Lankowitz bei der Vernissage "Eisenzeug" zu einem Festplatz besonderer Art. Bürgermeister Josef Riemer gratulierte dem großen Sohn der Gemeinde, den er mit den Eltern, dem Lehrerehepaar Hubert und Else Moswitzer, willkommen hieß. Gerhard Moswitzer übersiedelte 1974 nach Wien-Krieau, er übernahm nach dem Tod des Bildhauers Fritz Wotruba dessen Atelier. Zahlreiche Fans und Weggefährten aus Jugendtagen waren gekommen, wie Akademiepräsident Emil Breisach und Schulkollege Adi Steinberger, der für die Ausstellung wichtige Impulse setzte. Herzliche Grußworte sprach die Proponentin von "Kunst im Schloss", Prof. Regina Uedl. Stürmischen Beifall erntete Dr. Johannes Koren, der "als Freund und Verehrer Moswitzers" in acht Bildern Werdegang und Lebenswerk des Weststeirers schilderte. Mit Johannes Koren hoffen viele steirische Kunstfreunde, dass Gerhard Moswitzer, der bescheidene Herr über Erz und Stahl, auch vom Land Steiermark geehrt wird.Für Anregungen und Unterlagen danken wir dem Moswitzer Schulfreund Adolf Steinberger sowie Prof. Walter Kienreich für seinen Beitrag in der "Weststeirischen Volkszeitung".
Könige aus EisenDa ist das erste Bild: Es ist der Blick aus dem ersten Stock eines kleinen Hauses in St. Bartholomä auf ein grünes Stück Weststeiermark, aus dem neben dem schweren Eichentisch mit zwei Bänken eine Stele, kein Königsstab, sondern eher ein schlichter Hirtenstab aus dem Boden ragt, früher frei stehend und jetzt sich mit seinem oberen Ende im Geäst einer inzwischen groß gewordenen Esche verlierend. Die Stele steht an jenem Platz, an dem lange eine Königsfigur gestanden war als Leihgabe an meinen Vater, bis sich ein Käufer finden würde und ich sehe sie heute noch vor mir, den Künstler umgeben von Freunden, unter ihnen der rastlose Karl Hans Haysen, die geheimnisvolle Utzi Winteri, den Vater und manch anderen, als der König abgeholt wurde, um anderswo in seiner schlichten Würde zu wirken.Das zweite Bild zeigt das Mahnmal in Graz auf dem Bahnhofsvorplatz zur Erinnerung an die Ereignisse im Jahre 1934 mit dem von Emil Breisach stammenden eingravierten Spruch "Wir haben gelernt miteinander zu leben". Es ist ein Werk, dessen Symbolkraft, Ästhetik und Aussagekraft den grässlichen, von einem Stilgemisch umgebenen Bahnhofsvorplatz mit einer Souveränität dominiert, was nur einem wahrhaft großen Werk - im mehrfachen Sinne des Wortes - gelingen kann.
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