Aus dem InhaltVorwort
a.o. Univ.-Prof. Dr. Helmut Kuzmics
Univ.-Prof. Dr. Peter Schick
Univ.-Prof. Dr. Dr. Gerald Schöpfer
Univ.-Prof. Mag. Dr. Rudolf Muhr
Max Mayr
Mag. Gerhard Winkler Wenn die Gewalt regiert. Dokumentarfotos Hainburger Au und Opernballdemonstration
Helga Bernhart
Dr. Horst Lattinger
Franz Küberl
Hans Küng
Dr. Andreas Schnider
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Egger
Kurt Jungwirth
Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Farbteil
Univ.-Prof. Dr. Helmut Seel
Dr. Roland Steidl Landesrat Gerhard Hirschmann über Konturen der neuen Kulturpolitik. Ein Interview Landeszeughaus auf CD-ROM und Steirische Singwoche auf Schloss St. Martin
Heribert Schwarzbauer Johannes Koren über Gerhard Moswitzer
Prof. Dr. Peter Teibenbacher
Max Mayr
Max Mayr Modellgemeinde Markt Hartmannsdorf Die Mur - Fluss des Jahres 2001 Ein Bach fließt über den Tummelplatz Die Erhellung der Vergangenheit Quergelesen
Elisabeth Färber Treffpunkt Grazer Künstlerhaus Gleisdorf und Weiz stehen unter Strom
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Kulturlandschaft Aflenzer Becken
Peter Teibenbacher Von 1997 bis 1999 arbeiteten rund 20 österreichische WissenschafterInnen in der Region Kapfenberg-Thörlgraben-Aflenzer Becken zum Thema "Lebensqualität und Umwelthandeln - Konsens und Konflikt im Alltag einer Kulturlandschaft". Das Team war bunt gestreut und reichte von Geschichte über Soziologie, Publizistik, Psychologie, Interdisziplinäre Forschung, Vegetationsökologie bis zur Systemforschung. Das Ziel des Projektes im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst mit Schwerpunkt "Kulturlandschaftsforschung" war die Erfassung von Zusammenhängen zwischen Umwelt und Gesellschaft auf regionaler Ebene. Die verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen sollten möglichst viele Aspekte dieser Verknüpfungen erfassen, eine Systemanalyse sollte die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Wirkungsfaktoren untersuchen. Aus diesem multidisziplinären und auch transdisziplinären Ansatz ergaben sich mehrere Module.Die historische Entwicklung
Die Naturlandschaft war für die Bewohner der Projektregion über Jahrhunderte die zentrale Lebens- und Einnahmenquelle; unter verschiedenen Gruppen ergaben sich aber Nutzungskonflikte. Vor allem im Aflenzer Becken und in den Seitentälern war die Landwirtschaft prägend. Diese war vor allem eine Vieh- und Waldwirtschaft, der Ackerbau war in der gebirgigen Umwelt ertragsarm. Die Wiesen- und Almflächen ermöglichten eine Viehwirtschaft, welche die lokale Protoindustrie beliefern konnte. Gehalten wurden vor allem Rinder und Schafe, unter den Ärmeren waren die Ziegen verbreitet.
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