Aus dem Inhalt"geladen": Farbreportagen zu verschiedenen Themen der Landesausstellung in Weiz und GleisdorfWas man unbedingt wissen soll
Ein Quantensprung ist gelungen
Enge Zusammenarbeit über Grenzen hinweg.
Univ. Prof. DDr. Gerald Schöpfer
Dr. Robert F. Hausmann
Ein reiches Angebot Gib Biosprit in deinen Tank
Andrea Sailer Foto-Essay von Prinz Friedrich von und zu Liechtenstein mit Sehenswürdigkeiten aus der Region
Prof. Max Mayr
Sonja Rinofner-Kreidl
Präsident Prof. Kurt Jungwirth Helmer & Fellner wandern durch Europa
Intendant Wolfgang Lorenz
Zur Zukunft der Grazer Kulturpolitik
Grazer Wasserlauf und Murenquete
Wartinger-Medaillen verliehen Aviso: Die "steirischen berichte" werden zum Jahresende 50 Graz und Groß St. Florian bieten "Russische Bilder der Ewigkeit"
Prof. Max Mayr
Neue Galerie im Schloß Eggenberg
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Joanneum auf neuen Wegen Kurt Jungwirth
Sprache ist verräterisch. Das Wort "museal" wird bei uns noch immer fehlerhaft verwendet. Es bedeutet "veraltet, verstaubt, überholt". Das heißt, dass an uns lange Zeit eine internationale Entwicklung vorübergegangen ist. Es gibt längst viele Beweise dafür, dass Museen, die auf ihre Besucher zugehen und eingehen, sehr viel Publikum finden. Voraussetzung ist, dass sie die Möglichkeit haben und auch nützen, sich den Besuchern interessant und freundlich zu präsentieren.
Unschätzbare Werte
Das Joanneum hat nicht nur Fertigteile abgestoßen, es ist seinerseits durch Zellteilung gewachsen. So entstand zum Beispiel 1895 die Kunstgewerbeabteilung oder 1941 durch Abtrennung von der Alten Galerie die Neue Galerie. Es wuchsen ihm neue Aufgaben zu: 1892 wurde ihm das Landeszeughaus überantwortet, 1947 das Schloss Eggenberg mit seinen Inhalten, 1913 gründete Viktor von Geramb das Volkskundemuseum. Auch die Abteilungen für Jagdkunde, für Volkskunde in den Schlössern Trautenfels und Stainz oder das Bild- und Tonarchiv sind Gründungen des 20. Jahrhunderts. Heute umfasst das Joanneum 17 Sammlungen, die unschätzbare Werte darstellen. Es hat ausgezeichnete wissenschaftliche Mitarbeiter. Nur so ist es zu erklären, dass 1983 der Europarat das Joanneum als einziges von 62 Bewerbern "für seinen außerordentlichen Beitrag zum Verständnis europäischen Kulturerbes" zum "Europäischen Museum des Jahres" proklamierte.
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