Der ökosoziale Weg für Europa
Josef Riegler
Die Idee der ökosozialen Marktwirtschaft ist Österreichs wichtigster Exportartikel für eine positive Zukunft der Welt geworden.
Diese Einschätzung durch Professor DDr. Franz Josef Radermacher, Vorstandsvorsitzender des Forschungsinstitutes für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung an der Universität Ulm, ist natürlich erfreulich und ermutigend - aber so vermessen möchte ich gar nicht sein.
Eines trifft aber auf jeden Fall zu:
Der Weg in die Zukunft
Die derzeitige EU-Politik für Landwirtschaft und ländlichen Raum gilt bis 2006. Wir tun gut daran, uns gedanklich bereits jetzt dafür zu rüsten, wie es danach weitergehen soll. Dabei müssen wir uns auf neue markante Einschnitte einstellen. Warum?
Österreich hat die europäische Politik für Landwirtschaft und ländlichen Raum um ein Vielfaches mehr beeinflusst als unserem politischen oder wirtschaftlichen Gewicht in der EU zukäme.
Da ist zunächst die EU-Erweiterung. Einige Beitrittswerber werden wahrscheinlich bereits 2006 Mitglied sein, weitere dazukommen. Eine bloße Fortschreibung der bisherigen Agrarpolitik über 2006 hinaus wird zu wenig sein.
| Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte". |
| Dipl.-Ing. Dr. h. c. Josef Riegler, Präsident des Ökosozialen Forums, war vorerst Fachschuldirektor in Stainz, wirkte als Agrar- und Umweltlandesrat in der Steiermärkischen Landesregierung, als Landwirtschaftsminister und Vizekanzler. Er ist der Erfinder der ökosozialen Agrar- und Wirtschaftspolitik und setzt diese Ideen mit dem ökosozialen Forum weiter in die Tat um. |