Bildungsoffensive sichert die Stellung der Bauern in der Gesellschaft

Heiner Herzog

Bildung und Qualifikation ist ein "Lebensmittel" für die Existenzsicherung der bäuerlichen Bevölkerung und gewinnt an Bedeutung. Berufliche und persönliche Qualifikation wird zu einem der wichtigsten Produktionsfaktoren. Neben Betriebsgröße, Marktsituation und Förderung wird die Frage der Bildung für die Zukunft entscheidend, geht es doch um die Qualität der Produkte, die Qualität des Handelns und Denkens sowie die Qualität der Persönlichkeit.

Erhöhung der Wertschöpfung

     Die vielfältigen Bildungsprogramme der Landwirtschaftskammer und des Ländlichen Fortbildungsinstitutes (LFI) tragen zur Verbesserung der Qualifikation vor allem im fachlichen und wirtschaftlichen Bereich sowie zu den damit verbundenen persönlichen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen der bäuerlichen Bevölkerung bei. Leistungsverbesserung, Optimierung von Arbeitsabläufen sowie die Erhöhung der Wertschöpfung aus der land- und forstwirtschaftlichen Produktion sind wesentliche Ziele. Schwerpunkte für das Angebot an die bäuerliche Bevölkerung sind:

Europäischer Computerlehrgang

     Die bäuerliche Bevölkerung hat diese Schwerpunkte sehr positiv angenommen. Vor allem die EDV-Basisausbildung für die landwirtschaftliche Betriebsführung erfreut sich großer Beliebtheit. Im dritten Jahr dieses 80 Stunden umfassenden Kurses, dessen Ziel das Erlernen von EDV-Grundkenntnissen für den effizienten Einsatz des Computers am landwirtschaftlichen Betrieb ist, haben mehr als 4000 Betriebsführerinnen und Betriebsführer ohne EDV-Vorkenntnisse, die den Umgang mit dem Computer erlernen wollten, an ca. 400 Kursen teilgenommen.

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte".

Dipl.-Ing. Wilhelm Heinrich Herzog (von Freunden Heiner genannt) ist Kammeramtsdirektor-Stellvertreter der steirischen Landwirtschaftskammer. Als Enkel des großen Volkskundlers Viktor von Geramb hat er maßgeblich zum eben laufenden Ausbau des jahrelang geschlossenen Volkskundemuseums beigetragen.