Internet im Kommen
Rosemarie Wilhelm
Langsam hält auch auf den bäuerlichen Betrieben der Steiermark das Internet Einzug. Die Zahl jener Bäuerinnen und Bauern, die einen PC zu Hause stehen haben oder sich mit dem Internet beschäftigen, wächst. Nicht nur die jungen und gut ausgebildeten Bäuerinnen und Bauern zeigen Interesse am Internet oder sind bereits Surfer, auch viele ältere bildungsfreudige Bäuerinnen und Bauern sind vom Internet begeistert. Obwohl in der nicht bäuerlichen Bevölkerung fast jeder Zweite einen Zugang hat, findet das Internet in der Landwirtschaft noch nicht so starken Zuspruch. Rund 20 bis 30 Prozent der Bäuerinnen und Bauern haben einen Internetzugang, schätzen Experten.
Angebote via Homepage
Dennoch haben bereits viele steirische Höfe eine eigene Homepage. Auf dieser informieren sie über ihre Wirtschaftsweise und Produktionssparten. Sie öffnen damit ihre Höfe und laden die Konsumenten ein, hinter die Kulissen der Lebensmittelherstellung zu schauen. Ein Großteil der Direktvermarktungsbetriebe aber auch der "Urlaub am Bauernhof"-Mitglieder bieten via Internet ihre Spezialitäten, Köstlichkeiten und Dienstleistungen, wie beispielsweise Buffet-Service, Geschenkspakete oder ihr Ferienangebot an.
Kernöl nach Amerika
So sind die steirischen Direktvermarkter unter der Adresse www.gutes.at, die "Urlaub am Bauernhof"-Betriebe unter www.tiscover.at erreichbar. Immer wieder erzählen Bäuerinnen und Bauern, dass damit internationale Kontakte geknüpft werden. So mancher japanische Urlaubsgast habe bereits via Internet Urlaub auf einem steirischen Bauernhof gemacht und so manche Kernöl-Flaschen seien durch das Internet schon nach Amerika geschickt worden.
| Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte". |