Der "Biologische Landbau" ist ein geniales Gesamtsystem

Herbert Kain

BIO Ernte
12.000 österreichische Biobauern stehen hinter diesem Zeichen. Sie setzen auf CVerantwortung für Mensch, Tier gesunden Boden und Natur.
Die Anforderungen an die Bauern sind durch die zunehmenden Umweltprobleme, wie Treibhauseffekt (Wetterextreme), durch Dünger und Spritzmittel belastete Böden und Gewässer, Ressourcenverschwendung, hohen Energieverbrauch und steigende Gesundheitsprobleme der Gesellschaft vorgegeben. Die Verursacher dieser Entwicklung sind die Industrie, der Verkehr, aber auch die Landwirtschaft. Die daraus entstehenden Kosten für Schäden, Sanierungen, Kontrollen, Analysen und Aufwendungen für den Gesundheitsbereich steigen ständig und sind längst ein volkswirtschaftliches Problem.
    Die jetzt vorherrschende Machbarkeit von Höchsterträgen, Höchstzuwachsraten oder Höchstleistungen müsste aus diesen Gründen einer sinnvollen nachhaltigen Produktion weichen, die dem Wohle aller dient. Der Biologische Landbau stellt durch die Art der Bewirtschaftung die sinnvolle Alternative dar.
    Durch das Verbot von chemisch-synthetischen Dünge-, Pflanzen- und Lagerschutzmitteln sowie eine abwechslungsreiche Fruchtfolge mit reicher Bodenflora und Fauna kommt es zu Durchschnittserträgen mit gesunden Pflanzen und Tieren.
    Monokulturen und Rückstände in Boden, Wasser und Lebensmitteln sind daher nicht möglich.

Beitrag zur Gesundheit

    Der niedrige Energieverbrauch in Relation zum Ertrag (Input-Output-Energiebilanz) ist ein wichtiger Beitrag zur CO2-Reduktion. Biologische Lebensmittel enthalten in hoher Konzentration Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die für die Gesundheit wichtig sind.

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte".

Der obersteirische Bauer Ing. Herbert Kain aus Kammern im Liesingtal ist Landeskammerrat und Obmann des Landesverbandes "Ökologischer Landbau".