2003 als Trägerrakete - Graz baut auf
![]() Helmut List hat mit Nikolaus Harnoncourt und Architekt Markus Pernthaler ein neues akustisches Konzept entwickelt. |
In der Helmut-List-Halle, die in rasantem Tempo aus dem alten Waagner-Biró-Komplex unweit des Hauptbahnhofes "herauswächst", haben Bürgermeister Alfred Stingl, Wolfgang Lorenz, Manfred Gaulhofer, Eberhard Schrempf und Peter Oswald das Programmheft zum Kulturhauptstadtjahr 2003 präsentiert. Auftakt ist am 9. Jänner 2003.
Konsul Prof. Dr. Helmut List konnte bei diesem Anlass darauf verweisen, dass seine Halle mit perfekter akustischer Qualität als idealer Aufführungs- und Aufnahmeort sowohl für klassische Musik als auch für zeitgenössische Musik dienen wird. Sie ist die künftige Heimat für "styriarte" und den "steirischen herbst", Nikolaus Harnoncourt hat seine reiche Erfahrung zur akustischen Ausgestaltung eingebracht. So werden Materialien wie gefüllte Holzelemente, Vollholztäfelungen und Textilgewebe eingesetzt.
Von der Raumwirkung des Saales und des Eingangsbereiches (Bild oben) waren alle Gäste begeistert.
Bürgermeister Alfred Stingl sprach von einer neuen Stadtqualität durch 2003, Graz baut auf - mit der Stadthalle, mit dem Kunsthaus, mit der Murinsel, dem Hauptplatz und dem neuen Hauptbahnhof. Wolfgang Lorenz stellte das geänderte Logo vor, es heißt nicht mehr "Graz - wer hätte das gedacht", jetzt gilt "Graz darf alles".
| Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte". |