3. Mur-Enquete wurde ein großer Erfolg

Schon beim Auftakt im Heimatsaal wurde deutlich, dass unser wichtigstes "Lebensmittel" in besten Händen ist. DI Bruno Saurer lieferte dazu am 12. Juni 2002 mit seinen Bilanzen und Dokumentationen den schlagenden Beweis.
    Bereits 1985 gab es eine Raab-Enquete. Es folgten Enqueten für die Sulm, die Lafnitz, die Kainach und die Enns. Für die "Mur von Kalsdorf bis Radkersburg", die "Obere Mur" und "Die Mur im Stadtgebiet von Graz" sind eigene Enqueten veranstaltet worden, mitgetragen von der Landesbaudirektion und dem Naturschutzbund bzw. von der Stadt Graz.

    Führende Experten von diversen Disziplinen haben jeweils als Referenten gewirkt, das Programm für Graz kann als Beweis für die vielfältigen Aufgaben dienen.

Stimmen:

Früher hat die Mur geschäumt und mancher Steirer darüber vor Wut, jetzt lädt sie wieder freundlich ein. Noch in den 80er Jahren war die Mur eine braune, übel riechende Kloake. Heute ist sie Lebensraum von 60 gefährdeten Pflanzenarten, über 100 Vogelarten und über 40 Fischarten. Sie zählt jetzt zu den saubersten Flüssen Europas. Die Mur ist die Lebensader der Steiermark, behandeln wir sie auch so!

Landesrat Erich Pöltl, Ressort für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt, Wasser und Natur.

Es sollte nicht zur Selbstverständlichkeit werden, was in den letzten Jahren von Politik und Verwaltung geleistet wurde. Jeder ältere Grazer erinnert sich angesichts der heutigen grünen Wasserqualität beim Überqueren einer Murbrücke an Geruch und Farbe des seinerzeitigen Abwasserkanals. Die KLEINE ZEITUNG hat mit der Kampagne "Grüne Mur" im Jahre 1985 den entscheidenden Anstoß für die Sanierung unseres steirischen Flusses gegeben.

Landesbaudirektor Hofrat DI Gunther Hasewend.

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte".