Bilanz: 30 Jahre LFI
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Bildungsland Steiermark. Beginnen wir bei den hohen Schulen. Graz besitzt drei Universitäten, Leoben die "Montanistische". Bei den Lehrgängen der Fachhochschulen und der Höheren Technischen Lehranstalten ist unser Bundesland weit vorne. Auch alle ländlich geprägten Bezirke verfügen über ein Gymnasium. Landwirtschaftliche Fachschulen für Burschen und Mädchen sichern in den Regionen einen zeitgemäßen Standard. Bildungshäuser wie Retzhof, St. Martin, Mariatrost und Raiffeisenhof bieten vielfältige Programme an. Das Ländliche Fortbildungsinstitut als Erwachsenenbildungseinrichtung der Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft erfüllt seit 30 Jahren einen besonderen Auftrag. Das LFI Steiermark ist der Bildungspartner der bäuerlichen und ländlichen Bevölkerung. Es sucht mit den Bildungsangeboten und Projekten gezielt nach neuen Berufsbildern und neuen Erwerbsmöglichkeiten. Die Höherqualifikation ist ein großes Ziel, so werden auch Arbeitsuchende, Jugendliche und Erwachsene unterstützt. Das LFI Steiermark reagiert ständig auf die Herausforderungen unserer schnelllebigen Zeit und ihre raschen Veränderungen und will so zu einer neuen Kultur des Lernens beitragen. Das LFI ist verantwortlich
Enge Kooperation des LFI mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) Besonders erfolgreich hat sich die Zusammenarbeit zwischen dem Ländlichen Fortbildungsinstitut und der Arbeitsmarkt Verwaltung, nun Arbeitsmarktservice entwickelt, auch im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und für neue Arbeitsplätze. Ausgelöst hat diese konstruktive Kooperation der rasante Strukturwandel im ländlichen Raum und speziell in der Land- und Forstwirtschaft. So konnte vielen Arbeitsuchenden und Arbeitslosen bei der Qualifikation und bei der Berufsfindung entscheidend geholfen werden. Die angebotenen Inhalte der Schulungen und Kurse haben sich seit 1974 sehr verändert, an der Spitze stehen Berufsorientierung und Berufsvorbereitung. Die erfreuliche Bilanz:
Schwerpunkt: Aktivgruppen in den Regionen Infos zum LFI bekommen Sie über:
Ländlichen Fortbildungsinstitut Steiermark |
Stimmen: "Weiterbilden - Weiterkommen". So lautet das Motto des LFI, das auf den engen Zusammenhang von Berufsausbildung, Berufsziel und Berufserfolg hinweist. Gerade in den agrarischen Berufen, in denen unmittelbare Verantwortung für das Wohl der Menschen zu tragen ist, besteht eine persönliche Verpflichtung zur Weiterbildung. Das LFI will Hilfestellung leisten. Ökonomierat Elisabeth Leitner, Vizepräsidentin der Landeskammer, Vorsitzende des LFI. Leistung erbringen, Erfolg haben und Anerkennung finden sind Grundbedürfnisse des Menschen. Fachliche Fertigkeiten, fundiertes Wissen, soziale und emotionale Kompetenz sind Qualitätsnormen für eine gute Zukunft. Innere Freiheit, Offenheit für das Neue und Visionen für die Zukunft geben dem Leben Orientierung. Das Bildungsangebot des LFI versucht den jeweiligen Herausforderungen der Zeit zu entsprechen. DI Heiner Herzog, Kammeramtsdirektor-Stellvertreter und Geschäftsführer des LFI.
Im Telegrammstil
1972: Gründung des Vereines "Ländliches Fortbildungsin-stitut" bei der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs. Als Zweigorganisation wird das Landeskomitee Steiermark konstituiert. |
| Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte". |