Leoben: Das Erbe des Dschingis Khan

Die Schätze der Goldenen Horde aus der Eremitage in St. Petersburg

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Nach bereits vier überaus erfolgreichen ethnologischen Großausstellungen ist es der Stadt Leoben wiederum gelungen, eine sensationelle Ausstellung in der Kunsthalle zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum Wien gelang eine einzigartige Kooperation: Rund 400 kostbarste Objekte aus einem der bedeutendsten Museen der Welt - der Eremitage in St. Petersburg - sind bis 3. November 2002 in der Kunsthalle zu sehen. Erlesene Kostbarkeiten aus der Handschriftensammlung der Nationalbibliothek und aus der Hofjagd- und Rüstkammer des Kunsthistorischen Museums Wien sowie eine Prachtjurte aus einer privaten Sammlung ergänzen das Programm.

Kunstfertigkeit

Schmuckstücke aus Gold und Silber, edle Gürtelschnallen, gläserne Pokale, Pferdeharnische, Sättel, Waffen, Silberbarren und Goldmünzen aus dem 13. bis 16. Jahrhundert zeigen den Reichtum und die Kunstfertigkeit der Goldenen Horde. Im mongolischen Weltreich verschmolzen türkische, russische und ägyptische Stilrichtungen mit iranischen und chinesischen Elementen - christliche und islamische Wertvorstellungen flossen ein. Anhand der äußerst seltenen Objekte beginnt man die Mongolen als jenes kulturell aufgeklärte und kunstsinnige Volk zu begreifen, das sie tatsächlich waren. Durch die spannende Inszenierung wird ein Ausstellungsbesuch zu einer Begegnung mit einer Kultur, die überrascht und erstaunt.

Kunsthalle Leoben
8700 Leoben, Kirchgasse 6
täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr

Informationen
Tel. 03842/4062-400
Fax 03842/4062-410
E-Mail: kunsthalle@leoben.at
www.dschingiskhan.at

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte".