100 Jahre Peter Roseggers Waldschule

Krieglach feierte unlängst das 100-jährige Bestehen der Waldschule am Alpl, welche durch Peter Roseggers Spendenaufrufe finanziert worden war.
    Der Einladung von Bürgermeister Jakob Schrittwieser war eine große Zahl von Festgästen in die Waldheimat gefolgt, darunter viele ehemalige Schüler und Lehrer der Waldschule. Nach einem ökumenischen Wortgottesdienst erinnerte Univ.-Prof. Gerald Schöpfer in seiner Ansprache an das Wirken Roseggers und an dessen Motive zur Gründung der Waldschule.
    Durch den Bau der Waldschule hoffte Peter Rosegger, etwas gegen die Landflucht in dieser Region unternehmen zu können.
    Er selbst hatte nicht das Glück, als Jugendlicher eine gediegene Bildung zu erhalten. Rosegger war zu schwach, um Bauer zu werden und nach dem gescheiterten Versuch, sich dem Priesterberuf zuzuwenden, kam er schließlich zum Störschneider Ignaz Orthofer in die Lehre. Er begleitete diesen auf 67 Höfe und erwarb so einen Einblick in die Schicksale in der kargen Region. Die Lehrzeit bezeichnete der spätere dreifache Ehrendoktor als die eigentliche "Hochschule seines Lebens".
    Erst spät kam er durch die Förderung von Baron Reininghaus in die Grazer Handelsakademie, um versäumte Bildung einigermaßen nachzuholen.

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte".