Partnerschaft Mariazell - Esztergom
Trennendes abbauen - Gemeinsames aufbauen
Mit diesen Worten hat der Mariazeller Bürgermeister Helmut Pertl einen Auftrag formuliert, der weit über die kürzlich gefeierte Verschwisterung der ungarischen Bischofsstadt Esztergom und Mariazell hinausreicht. Er gilt für unsere gesamte, oft von Egoismen beherrschte Gesellschaft.
Bei dem mit Mozarts Krönungsmesse würdig gestalteten Gottesdienst (Basilikachor Graz-Mariatrost) sagte Hauptzelebrant Kardinal König: "Wir gehen voll Vertrauen auf dem Weg in ein größeres Europa, in eine Zukunft des Miteinander, nach langen Zeiten des Gegeneinander. Zuversichtlich legen wir dieses schwierige Erbe in die Hände der jungen Generation."
Den Festakt eröffnete der ungarische Konsul Rudi Roth, der für die Vorbereitung der Städtepartnerschaft viel Zeit und Kraft eingesetzt hat. Nach der Unterzeichnung der Urkunden durch Helmut Pertl und Esztergoms Bürgermeister Meggyes Tamás im Benediktussaal betonte Bischof Egon Kapellari die Bedeutung von Mariazell für die Nachbarvölker. LH Waltraud Klasnic freute sich über das "Ereignis für Österreich". Superior Pater Karl Schauer wurde allseits für die Res-taurierung der Basilika und der gesamten Anlage gedankt.
| Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte". |