Land um Piber hat viel zu bieten


 

Herrliche Landschaft, edles Glas und zwiebelfarbener Wein:

Die Weststeiermark ist eine überaus reizvolle Region, die für jeden Geschmack etwas bringt. Es ist ein uraltes Kulturland, in welchem die verschiedenen Epochen ihre sichtbaren Spuren hinterlassen haben. Der Bogen reicht von archäologischen Schätzen bis zur Gegenwartskunst. Es gibt aber auch eine abwechslungsreiche Landschaft, in der es sich zu verweilen lohnt. Um diese zu erkunden, findet man je nach Zeitbudget zahlreiche Möglichkeiten.

Für den heute meist schnell reisenden Touristen mag es bereits etwas Besonderes sein, von der Südautobahn abzufahren und sich Zeit für die parallel verlaufende alte Packer Bundesstraße zu nehmen, die heute wenig befahren ist. Hier gibt es auch die Möglichkeit, sich den Packer Stausee oder die Hierzmannsperre anzusehen. Wunderbare Wanderwege laden in dieser hügeligen Gegend zur körperlichen Betätigung ein.

Für Pferdeliebhaber bietet sich die „Steirische Hufeisentour“ an. Dieses Reitwegenetz umfasst etwa 700 km und führt zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Informationen dazu gibt es unter www.steiermark. com/hufeisentour Sollten Sie ohne Pferd zur Landesausstellung gekommen sein, so können Sie diese – falls die Brieftasche dick genug ist – hoch zu Ross verlassen, denn hier kann man edle Lipizzaner auch kaufen.

Glaskunst und Schilcherwein. Wer sich aber nach kleineren „Mitbringseln“ umsehen möchte, sollte das Glaskunstzentrum in Bärnbach besuchen oder den typischen Wein dieser Region erstehen. Die Schilcherweinstraße führt an reizvollen Weinbergen entlang, wo man in unzähligen Buschenschenken und Restaurants die Weinspezialität dieser Region verkosten kann. Die Besonderheit ist der zwiebelfarbene Schilcher, für Neulinge entwickelt sich die Liebe zu ihm oft erst auf den zweiten Schluck. In der Weststeiermark ist aber auch das Kürbiskernöl zu Hause, es lohnt sich durchaus auf eine kulinarische Reise entlang der „Ölspur“ zu gehen. Einige Tipps sollen die Auswahl erleichtern, neben „Mythos Pferd“ auch etwas von der reizvollen Umgebung „mitzunehmen“.

Bärnbach

St.-Barbara-Kirche

Die der Schutzpatronin der Bergleute gewidmete Pfarrkirche St. Barbara in Bärnbach ist zu einem beliebten Ausflugsziel geworden, welches alljährlich viele tausende von kulturell interessierten Pilgern anlockt. Die Pfarrkirche war in den Jahren von 1948 bis 1953 nach einem Plan des Architekten Karl Lebwohl erbaut worden. Ihre besondere heutige Gestalt erhielt sie 1987/88; damals wurde sie nach den originellen Gestaltungsideen des weltweit bekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser umgebaut.

Schlossbad Bärnbach

Mit über 8000 m2 Wasserfläche, in der sich das romantische Schloss spiegelt und vielen weiteren Attraktionen bietet das Schlossbad Bärnbach Badespaß für Jung und Alt.

Mosesbrunnen

Der berühmte Wiener Künstler Prof. Ernst Fuchs, Vertreter des so genannten „phantastischen Resalismus“, entwarf den eindrucksvollen „Mosesbrunnen“ im Bärnbacher Stadtpark.

Sonderausstellung „Steirisches Glas“

Wegen der enormen Bedeutung der Glaserzeugung für die Weststeiermark, die schon 1805/06 begann, haben wir dieser Thematik viel Raum gewidmet.

Köflach

Neues Kunsthaus

Es wurde kürzlich mit Werken der Künstler Kumpf und Nitsch eröffnet. Deix folgt.

Schloss Kainach: Burgenmuseum

Der Adelssitz wurde 1972 zum Burgenkundlichen Museum, dass die steirischen Burgen, Schlösser und Wehrkirchen dokumentiert. Das Schloss wird in Etappen restauriert. Infos: Telefon (0 31 42) 61 5 50.

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte".