Max Mayr
Piber: Ausbau für die Zukunft
Nach einem Gespräch mit Architekt DI Werner Nußmüller

 

Wer jetzt zur Landesausstellung nach Piber kommt, staunt darüber, wie schön sich das Schloss und das Gestüt mit den Nebengebäuden präsentieren. In kurzer Zeit, von Oktober 2002 bis Ende April 2003 wurden sowohl die Ausstellungsräume als auch das Gestüt ausgestaltet bzw. revitalisiert. Kenner des früheren Zustandes sprechen von einer Gewaltleistung und einem sinnvollen Aufwand.

Vorrang für Nachnutzung

Im Vordergrund der Planung stand die Nachnutzung, gedacht ist an ein Kompetenzzentrum für Reiten, Fahren und Pferdezucht. In das Barockschloss kommen Seminarräume und ein Haubenrestaurant. Der behindertengerechte Lift und die neue Treppenanlage bewähren sich. Zu den Entkernungen und Durchbrüchen gab Landeskonservator Hofrat Dr. Friedrich Bouvier gerne seine Zustimmung.

Schüttkasten revitalisiert

Einige Mühe verlangte auch die Revitalisierung des gotischen Schüttkastens. Eine Holzdecke war herauszunehmen, damit Platz für das künftige Lipizzanermuseum entsteht. Dafür sind Mittel aus dem Revitalisierungsfonds des Landes Steiermark geflossen. Beim Abklopfen des Putzes stellte sich heraus, dass die gesamte Anlage des Gestüts ursprünglich in Ziegelrot gehalten war, und nicht in Schönbrunngelb.

 

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte".