Max Mayr
Mit Glas zu neuer Blüte

 

Im Jahrzehnt zwischen 1980 und 1990 hatten mehrere Regionen der Steiermark unter einer schweren Krise zu leiden. Viele Betriebe in den Industriezonen waren gezwungen, von Billigware auf intelligente Produkte umzusteigen, ein wachsendes Heer von Arbeitslosen und mangelnde Kaufkraft verdüsterten den Horizont.

In dieser Situation galt es auch für den Raum Voitsberg, Bärnbach, Köflach, neue Wege zu suchen. Ein Abend der „Optimismuswerkstatt“, die in Gemeinsamkeit von Sparkasse, ÖAF und „Kleine Zeitung“ unter anderem auch in Judenburg und Kindberg präsent war, brachte die Anliegen auf den Punkt. Die Steiermark braucht neue Ideen und Impulse, Jammern genügt nicht.
Am 6. November 1987 wurde bei einer stark besuchten Veranstaltung in Voitsberg bis nach Mitternacht diskutiert, das Ringen um eine Landesausstellung (LA) „Glas und Kohle“ bildete einen Schwerpunkt. Dem Wirtschaftspionier Hans Martin Hittaller war es schon 1980 gelungen, Vertreter der Wirtschaftskammer und mehrerer Unternehmen für eine bessere touristische Nutzung der Region zu gewinnen. Im Frühjahr 1983 reichte man bereits die Bewerbung für die Landesausstellung „Glas und Kohle“ ein, schon im Herbst 1983 kam es zur Einrichtung eines Glasmuseums in der Glashütte Bärnbach und zu einschlägigen Führungen.

Jährlich erleben an die 50.000 Besucher im Stoelzle Glascenter Bärnbach die Attraktionen der Glaskunst.
Fotos: Glas Center

 

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte".