| Mit Wasser, Kunst und Natur
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| Am Samstag, 26. Juli 2003 ist es soweit – das Hochschwab- Museum in der 300 Jahre alten Bodenbauerkeusche, Gemeinde St. Gilgen, wird festlich eröffnet. Die Initiatoren der Rettung und Ausgestaltung dürfen mit den Handwerkern und Helfern nach dreijährigem Einsatz aufatmen. Im Erdgeschoß können die Besucher den „Wasserschatz“, im 1. Stock den „Kulturschatz“ und im Dachgeschoß den „Naturschatz“ bewundern. Wer die einschlägige Dokumentation studiert, spürt den wachen Geist und die Ausdauer der Pioniere. Zu ihnen gehört der vielseitige Künstler Michael Kassecker, der Sohn des legendären „Hochschwabmalers“ Paul Kassecker, dessen Werke auch heute großes Staunen hervorrufen. Im Vorwort zu einer Ausstellung im Kurort Aflenz schreibt Landeshauptmann Waltraud Klasnic: „Dieser hochbegabte Maler und Bildhauer hat mit Plakaten, Karikaturen, mit Gemälden und Aquarellen seine engere Heimat in unverwechselbarer Weise dargestellt.“ Die Geschichte der Gründung und Realisierung des Museums zeigt,dass der Erfolg auf der Gemeinsamkeit maßgeblicher Persönlichkeiten und Institutionen beruht. Das Land Steiermark gewährte aus dem Revitalisierungsfonds eine erste Starthilfe. Die Ökologische Landentwicklung (ÖLE) mit Landesrat Erich Pöltl und Geschäftsführer Sepp Fiedler stellte sich mit einer ansehnlichen Förderung ein. Die Gemeinde St. Gilgen und die Zentral-Wasserversorgung Hochschwab-Süd (ZWHS) sorgten für permanente Leistungen, tüchtige Bauleute wie Thomas und Herbert Teubl „Das Steirerhaus“ setzten altbewährte Techniken ein, die Bevölkerung nahm regen Anteil. Im „Jahr des Wassers“ wird wohl die Schau im Erdgeschoß besonderes Interesse auslösen, zumal das Hochschwabmassiv mit seinem kostbaren Nass auch Bruck an der Mur, Kapfenberg, Graz und in zunehmendem Maße die unter arger Trockenheit leidenden Regionen der Ost- und Südsteiermark versorgt. Das zusammenhängende Karstgebiet mit einer Fläche von 590 km2 und rund 100 Gipfeln besitzt unzählige Almen, Täler, Seen und Quellen. |
Aus der verfallenen Keusche wurde durch kluge Planung
und solide Arbeit ein einladendes Museum: klein, aber oho. |
| Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte". |