| Tourismuserfolge mit Graz 2003 |
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| Die Grazer Touristiker jubeln, die Parkplätze sind mit Bussen aus dem Inund Ausland überfüllt, Touristengruppen belagern die Sehenswürdigkeiten, auf das Nächtigungsplus vom April folgte das Plus vom Mai und das Plus vom Juni. Der Präsident von Graz Tourismus, Hotelier Bernhard K. Reif-Breitwieser, sein Stellvertreter Dr. Hans Schullin und Direktor Dieter Hardt-Stremayr denken jedoch schon intensiv darüber nach, wie man den Schwung von 2003 für 2004 und die nächsten Jahre mitnehmen könne. Eines der Projekte heißt „Lichtkunst“ nach dem Beispiel von Turin, das die alt gewordene Adventbeleuchtung ablösen wird. Hohen Stellenwert soll weiterhin das Filmfestival „Diagonale“ haben, das überraschend viele Gäste nach Graz bringt. Man denkt auch an die Wiederholung von „Psalm“ als Schwerpunkt zu Ostern, an „Tanz in Graz“, „La Strada“, an ein „Robert-Stolz-Festival“ und „Anregendes im Literaturhaus“. Den „Bergfilm“-Magnet gibt es jeweils im Spätherbst, die speziellen Stadtrundgänge der Fremdenführer- Innen haben sich neuerlich sehr bewährt. Classics in the City Im Grazer Landhaushof, dem schönsten Open-Air-Konzertsaal der Welt, bietet „Classics in the City“ nun schon zum 7. Mal ein abwechslungsreiches Programm. Es steht ganz im Zeichen des Dirigenten Herbert von Karajan, dessen Geburtstag sich zum 95. Mal jährt. Die Filme sind fast alle neu, es stehen acht Werke aus Covent Garden, London, zur Verfügung, sieben aus dem Teatro di San Carlo, Neapel, drei aus dem Opernhaus Zürich, zwei Operetten aus Mörbisch und drei Musicals von Andrew Lloyd Webber. Auftakt zu „styriarte“ Es ist erfreulich, dass man zur Eröffnung der Steirischen Festspiele 2003 nicht auf die Blasmusik vergessen hat. Fünf originelle Kapellen beherrschten nächtlicherweile die Grazer Altstadt und bezeugten so das Können und den Idealismus von rund 17.000 BlasmusikerInnen in 396 Orchestern des „Blasmusiklandes“ Steiermark, wie es Obmann Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Suppan formuliert. Die lange Nacht … An 39 Punkten der City und der verstreuten Altstadt wurde die „Lange Nacht der Kulturhauptstadt Graz 03“ gefeiert. Das Wetter spielte mit, der ORF mit Generaldirektorin Dr. Monika Lindner auch. Weil man für die Wiedergabe dieses Festes ein dickes Buch brauchte, beschränken wir uns auf das Bild „Der Turmbau zu Babel“. Diese Ausstellung im Schloss Eggenberg, die noch bis 5. Oktober 2003 dauert, sollte niemand versäumen. Robert-Stolz-Abende Ein großer Sohn der Stadt Graz wird heimgeholt und ins Licht gehoben. Der „Robert Stolz Chor“ mit internationaler Besetzung gab im Schloss St. Martin ein fulminantes Konzert, Dirigent Ernst Wedam, am Klavier Beata Patai. Hans Stolz, Großneffe des Komponisten, schilderte im Interview mit Baldur Heckel (rechts) allerlei Stolz-Episoden. Eine weitere Initiative: Das „Girardi Ensemble“ mit Ruth Straub bietet vom 13. August bis 5. September jeweils Mittwoch bis Freitag (20 Uhr) eine Johann-Strauß/Robert-Stolz-Gala im Kulturstock, Mehlplatz 1. |
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| Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in der neuesten Ausgabe der "steirischen berichte". |