| Irmgard Hagenhofer In der Kriegs- und Nachkriegszeit |
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| Aus dem Oral History Archiv des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte (OHA-WISOG Graz) Geschichte wird meistens mit
großen Ereignissen verbunden. Diese sind großteils von Männern
dominiert. Die Schicksale der Frauen, die nicht minder interessant sind,
bleiben davon meist unberührt. Mit Hilfe der Oral History sollen
Lücken in der Geschichtsschreibung geschlossen werden. Diese Methode
stellt sicher, dass einzigartige individuelle Erinnerungen und Lebensgeschichten
für die Nachwelt erhalten werden. |
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| Betrachtet wird das normale Leben, wie man den Alltag bewältigt
hat. Eine erste gravierende Veränderung war
sicherlich die vermehrte Einbeziehung von Frauen zu früher von
Männern dominierten Arbeiten. Der Zugang zum Bildungswesen, speziell zu höherer
Bildung, war für Frauen in dieser Zeit behindert bzw. sogar verschlossen. Auch in der Schulzeit wurden vor allem die Mädchen
zur Heimarbeit herangezogen. |
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Abermillionen Ziegel aus den Kriegsruinen
wurden von weiblicher Hand gesäubert und für den Wiederaufbau
verwendet. Man sprach von den „Trümmerfrauen“, die beim
Abreißen zerstörter Mauern und beim Aufmauern schwere Männerarbeit
leisteten. Aus dem Band „Österreich II“ von Hugo Portisch, Bilddokumentation Sepp Riff |
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| Die
vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der
"steirischen berichte". (Bestellhinweise)
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