Vom Ehrenamt
zum Berufseinstieg |
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| Das Steirische Volksbildungswerk
hilft ehrenamtlich Tätigen, ein persönliches Kompetenzprofil
zu erstellen. Kompetenz äußert sich in der Art und Weise, wie
Menschen mit Situationen umgehen, die über einfache Verfahrensabläufe
hinausgehen. |
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In der angelsächsischen Erwachsenenbildung ist informelles Lernen seit Jahrzehnten ein Thema, in der deutschsprachigen Erwachsenenbildung erst seit wenigen Jahren. Ehrenamtlich tätige Personen lernen und wissen zwar viel, einen anerkannten Nachweis über ihre erworbenen Kompetenzen können sie aber nur äußerst selten erwerben. Die österreichischen Volksbildungswerke entwickelten daher das „Kompetenz-Portfolio für Ehrenamtliche“ als ein geeignetes Instrument zur systematischen Erfassung und Beschreibung der im Ehrenamt erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten. Mit der raschen Durchführung des steirischen Pilotprojektes „Kompetenz-Portfolio für Ehrenamtliche“ gelang es dem Steirischen Volksbildungswerk dank der Unterstützung von Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic eine Vorreiterrolle einzunehmen. Darüber hinaus wurde mittlerweile auch mit dem Ring Österreichischer Bildungswerkeein aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst gefördertes EU-Projekt gestartet. Die gemeinsam mit Freiwilligen erstellten Portfolios zeigen ein weit über den Inhalt von Ausbildungs- und Arbeitszeugnissen hinausgehendes Bild. Mit dem Kompetenz-Portfolio wendet sich das Volksbildungswerk in der Steiermark nicht nur an die eigenen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in über 50 Ortsstellen, vielmehr werden damit alle interessierten Freiwilligen aus den verschiedensten ehrenamtlichen Bereichen angesprochen. Es hilft den ehrenamtlich Tätigen, sich bewusster weiterzubilden oder sich gezielter bewerben zu können. Gleichzeitig erfahren die Menschen mehr über ihre Stärken und Fähigkeiten. So hat zum Beispiel Martin Müller diese Chance genutzt und sein persönliches Kompetenz-Portfolio gemeinsam mit einem Portfolio-Begleiter erstellt. Erste Aufgabe war für ihn die Erstellung seines eigenen Profils von der Schulzeit bis jetzt. „Ein Vorteil des freiwilligen Engagements sind
neue Kontakte, sowohl privater als auch geschäftlicher Natur“,
erklärt Martin Müller. „Gründe hierfür waren nicht nur das
Interesse am Umgang mit Menschen, die so genannten Randgruppen angehören,
sondern auch der Teamgeist, der eineArt Familiengefühl aufkommen
ließ“, schreibt Martin Müller in seinem Tätigkeitsporträt. „Meine Kompetenzbilanz hat mich in der Entscheidung,
eine pädagogische Ausbildung in der Vermittlungsarbeit mit Kindern
zu machen, bekräftigt“, meint Müller beim abschließenden
Gespräch. Er will sich nun mit dem Besuch der Pädak seinen
Berufswunsch erfüllen! Rufen Sie doch einfach im Steirischen Volksbildungswerk
unter Telefon ++43 (0) 316/321020 an oder senden Sie einE-Mail mit der
entsprechenden Anfrage an office@volksbildungswerk-stmk.at.
Die Mitarbeiter informieren sie gerne näher über dieses interessante
Angebot. |
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| Die
vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der
"steirischen berichte". (Bestellhinweise)
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