Günther Herman feiert 60er in Sri Lanka und Graz
Pendler zwischen zwei Welten

 

Der vielseitige Künstler Günther Herman, der mit seiner Gattin Inga seit vielen Jahren in Sri Lanka lebt, feiert am 14. April 2004 seinen 60. Geburtstag. Der in Graz geborene Maler, Grafiker und Designer ist schon in frühen Jahren durch witzig-skurrile Arbeiten hervorgetreten. Er wirkte als Lehrer (Kunsterzieher) an allgemein bildenden höheren Schulen, gestaltete Ausstellungsreihen unter dem Motto „Künstler kommen zu den Menschen“ und schuf unter anderem Karikaturen zu „Rettet die Grazer Altstadt“.

Die „Hermans“ sind in Galle im südlichsten Teil von Sri Lanka zu Hause, sie wohnen dort in einem alten Fort, dessen Bau die Portugiesen 1632 begonnen hatten und das von der UNESCO eine hohe Auszeichnung erhielt. Vor kurzem wurde ein Austauschprogramm gestartet, die Grazer Musikgruppe BENDER war zu Gast, spielte Konzerte und hielt Workshops. Dem Abenteurer und begeisterten GAK-Fan Herman zieht es aber auch immer wieder in die Heimat. Im August 2003 zeigte er in Fernitz vom „Leben in Asien“, am 22. April 2004 gibt es im ORFZentrum eine breit gefächerte Kunstschau mit der Musikgruppe „Sangeeth Bhavana Prasanga“ aus Sri Lanka. Am 25. April ist Wies mit dem „Kürbis“ an der Reihe. Es folgen Stainz und Leibnitz.

Günther Herman ist es ein Bedürfnis, die Erfahrung mit Menschen weiterzugeben, die nicht in einem Land der „ersten Welt“ leben. Er will daher einen breiten Erfahrungsaustausch initiieren und denkt an ein „Steirisches Kulturzentrum Asien“.
Die Musikgruppe BENDER, die von dem Aufenthalt in der Stadt Galle schwärmt, freut sich schon auf Konzerte in Graz mit den anerkannten Musikern um Sri Udaya, handelt es sich doch um die mehrfach ausgezeichneten besten Musiker von Sri Lanka. BENDER, Leitung Chris Markart, arbeitet zurzeit an einem Projekt mit dem Literaten Wolfgang Pollanz, mit diesem Buch soll auch eine CD erscheinen.

Sehr dankbar sind die Brüder Markart für die Kunstwerke, die ihnen Günther Herman zum Abschied gewidmet hat.

Red Evil

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise)