Eindrucksvolle
Feier zum 60. Geburtstag von Gerald Schöpfer
G. S. Ein unermüdlicher Publizist |
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Wenn der jung gebliebene Universitätsprofessor
DDr. Gerald Schöpfer seinen 60er feiert, dann ist der Saal des Meerscheinschlössels
bis auf das letzte Plätzchen gefüllt. Seine vielfältigen
Leistungen werden von prominenten Persönlichkeiten und zahlreichen
Freunden gewürdigt.
Der Rektor der Karl-Franzens-Universität, Univ.-Prof. Mag.Dr. Alfred
Gutschelhofer, hebt den Einsatz für die Universität, auch in
führenden Gremien, ins rechte Licht, Präsident Komm.-Rat Josef
Pscheidl schildert die Lebensnähe und das soziale Engagement, Tochter
Mag. Gabriele Gobold Schöpfer und Sohn Dr. Andreas Schöpfer
brillieren zur Freude von Gattin Christa mit Anekdoten aus dem Familienleben.
Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner hatte mit den Sekretärinnen Doris Mauthner
und Sabine List zwei perfekte Überraschungen vorbereitet –
das Buch „Wirtschaft und Gesellschaft“ als Festschrift zum
Geburtstag und ein treffendes Porträt, das der Akademische Maler
Gottfried Pils nach sorgfältigen Charakterstudien schuf. LH a. D.
Dr. Josef Krainer zog die fulminante Bilanz: große Verdienste als
Wissenschaftler und Lehrer, eine unendliche Liste von Publikationen und
wissenschaftlichen Schriften (zusammengetragen von Irmgard Hagenhofer),
Leitung des Medienkundlichen Lehrganges, jahrelanger Einsatz für
Senioren, erfolgreiche Landesausstellungen wie „Menschen –
Münzen – Märkte“ und „Peter Rosegger“,
mühevolle Arbeit für das Grazer Rote Kreuz, 32 Jahre Chefredakteur
der „steirischen berichte“.
Fundgrube
Wer im „Schöpfer“-Buch blättert,
findet zwei fundierte Beiträge von Herausgeber Univ.-Prof. Dr. Stefan
Karner. Er würdigt den Hochschullehrer, Wissenschaftsmanager
und Kulturmotor. Als Zeitgeschichtler und Kriegsfolgenforscher nimmt
er auch zum schwierigen Kapitel der Enteignung von Burgen und Schlössern
in Slowenien nach Kriegsende Stellung. Viele weitere Autoren stellen Bezüge
zu den Arbeitsgebieten von Prof. Schöpfer her, so Wolf Rauch, Günther
Witamwas, Thomas Krautzer, Leopold Strobl, Gerd Sammer, Reinhard Olt,
Fritz Csoklich, Hannes Galter, Josef Wohinz und Werner List.
32 Jahre Chefredakteur der „steirischen berichte“ waren für
Max Mayr Anlass zu einer umfassenden Analyse der Kulturzeitschrift, die
LH Waltraud Klasnic im Vorwort der Festschrift als „Lexikon der
Gegenwart“ bezeichnete. Hier wird unter anderem dokumentiert, mit
welcher Hingabe Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer auch als ideenreicher
Publizist tätig ist, nicht nur um des Schreibens willen, er möchte
schlicht und einfach vieles zum Besten wenden. Max Mayr hält abschließend
fest: „Wenn es Gerald Schöpfer noch nicht gäbe, müsste
man ihn erfinden – den Humanisten, den Wissen-schaftler, den Pädagogen,
den humorvollen, gastfreundlichen Familienmenschen, den unermüdlichen
(ver)führenden Publizisten.“
In über 20 aktuellen Beiträgen zeichnen
kritische Denker, führende Historiker und Ökonomen ein Bild
der Wirtschaft und Gesellschaft durch die Jahrhunderte. Das Werk mit 466
Seiten ist bei Leykam erschienen und im Buchhandel erhältlich.
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Ein vom Akademischen Maler Gottfried Pils geschaffenes
„Ebenbild“. Vom Künstler, der kürzlich bei der Urania
mit der Ausstellung „Wiener Melange“ erfolgreich vertreten
war, stammen weitere „Schöpfer“, welche auf die Vorlieben,
Leistungen und Erfolge des Geburtstagskindes verweisen.
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Die
vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der
"steirischen berichte". (Bestellhinweise)
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