EU-Zukunftsregion: Aktive Rolle der Steiermark

 

Die feierliche Unterfertigung der Absichtserklärung für die Schaffung der „EU-Zukunftsregion“ fand bereits am 26. April 2002 in Graz statt. LH Waltraud Klasnic hatte zu den Beratungen in die Steiermark geladen.

 

Die geografische, historische und politische Brückenfunktion der Steiermark hat zu traditionellen Partnerschaften mit den Nachbarn im Osten, Südosten und Süden geführt. Kontakte zu den ­Regionen Friuli-Venezia Giulia, Veneto in Italien, Baranya, Györ-Moson-Sopron, Somogy, Tolna, Vas sowie Zala in Ungarn, Burgenland und Kärnten in Österreich und in die Staaten Kroatien und Slowenien haben eine lange Geschichte. Die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria legte dafür in vielen Jahren die entscheidenden Grundlagen.

Ein dichtes Netz

Unterschiedliche Aktivitäten der Steiermärkischen Landesregierung, aber auch von der Industriellenvereinigung, der Wirtschaftskammer und des Arbeitsmarktservices haben ein Netz zu diesem Raum geknüpft. Diese Einzelaktivitäten sollen in der „EU-Zukunftsregion“ gebündelt werden, wobei die Steiermark eine aktive Rolle übernehmen will. Die bevorstehende Erweiterung der Europäischen Union um die neuen Partner wie Slowenien, Ungarn und Kroatien bietet die einmalige Chance, diese Region Europas zu einer wichtigen Entwicklungsachse werden zu lassen.

Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise)