Weibliche Lebenswelten

Dieser Titel steht über einer Initiative, die vom Museumsforum Steiermark im Herbst 2003 gestartet wurde und heuer eine große Breitenwirkung entfalten wird. Unter dem Motto ­„Frauenalltag in steirischen Heimatmuseen“ sind zahlreiche Sonderausstellungen geplant, es gibt auch spezifische Bildungsangebote. Das Ergebnis wird zum Jahresende in den „steirischen berichten“ ausführlich vorgestellt.

Projektleiterin Mag. Gabriele Wolf und ihre Mitarbeiterin Mag. Andrea Menguser stellen Perspektiven dieser Kampagne mit einschlägigen Beispielen auf fünf Seiten vor. Die Thematik „Weibliche Lebenswelten“ wird ergänzt durch eine Rückschau auf die für Frauen besonders harten bis tragischen Kriegs- und Nachkriegsjahre. Den aktuellen Sorgen „Mangel an Kinder­krippen“ und „Karenz als Karrierehemmer“ sind zwei Glossen gewidmet. Erfreuliche Lichtblicke bieten die Beiträge über das „Gründerinnenzentrum Steiermark“ und „Frauen- bzw. fami­lienfreundliche Betriebe“. NRAbg. Ridi Steibl weiß, wie man praxisnah arbeitet und so Optimismus verbreitet. Bildungs­politische Notwendigkeiten behandelt Landesrätin Kristina ­Edlinger-Ploder, die Frauen als „Motoren“ in Wirtschaft und Wissenschaft stellt Mag. Dr. Irmgard Hagenhofer vor.

Das Titelbild von Gerhard Gepp verdanken wir der Agentur ­VIENNASLIDE. Es soll ein Denkanstoß zur Identität der Frau in unserer stürmisch bewegten Zeit sein. Ihr Urteil interessiert uns, für Ihr Echo wären wir sehr dankbar.

Gerald Schöpfer
Max Mayr
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Frauen und Schisport: Zwischen dem Sieg bei den ersten Damenrennen am Semmering und den jüngsten Welterfolgen in der Abfahrt und dem Superski von Renate Götschl liegen weit über 100 Jahre und eine ganze Welt.