| Hannes
Androsch Salz – die weiße Seele des Ausseerlandes |
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| Viel gerühmt ist diese Landschaft mit ihren
Bergen und Seen, mit ihren Narzissenwiesen und Wäldern. Wortreich
wussten Poeten ihre Reize zu schildern, farbenprächtig erstrahlt
sie auf ihren zahllosen von Malern oder Fotografen gefertigten Abbildern.
Doch die meisten dieser künstlerischen Lobeshymnen, welche die Reize
des Ausseerlandes preisen, beziehen sich auf die Oberfläche. Das
tiefste Innerste, das einst Schicksal und Geschichte dieser Landschaft
formte, bleibt nur allzu oft unbeachtet. Dennoch zählt es zu der
Einzigartigkeit des Ausseerlandes, dass gerade hier ein berauschend schönes
Landschaftsantlitz in seiner Tiefe eine mindestens ebenso prachtvolle,
ja sogar kostbare Seele birgt: das Salz. So eng ist das Salz dem Leben
selbst verbunden, dass es in der Geschichte der Menschheit nicht nur eine
physiologische, sondern seit alters her auch eine psychologische Komponente
aufweist: Das Wissen, dass kein Organismus ohne Salz existieren könnte,
fand im Laufe der Jahrtausende überall, wo Menschen lebten, seinen
kulturellen Ausdruck. |
Die Spitalskirche in Bad Aussee wurde von den „Salinen“
vorbildlich renoviert. |
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