Salzbergwerk
Altaussee |
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| Das Sammeln, Verstecken, Vererben und
Zerstören von Kunstschätzen bekam im Inferno des Zweiten Weltkrieges
eine bis dahin unbekannte Dimension. So waren ab 1943 in den Stollen des
Salzbergwerkes von Altaussee Kunstwerke aus ganz Europa eingelagert, um
sie der Gefährdung durch Bombenangriffe zu entziehen. Auch Hitlers
persönliche Sammlung befand sich darunter, bis zuletzt war sie für
ihn ein wichtiges Objekt weiterer Planungen. „Nerobefehl“ missachtet Dieser, im Bunkersystem unter der Berliner Reichskanzlei verfasste Wille steht allerdings im makabren Gegensatz zum „Nerobefehl“ vom 19. März mit den nachfolgenden Vernichtungsanordnungen, nach denen alles, was dem Feind nutzbar sein könnte, zu zerstören sei. Während des ganzen Krieges hatte sich der „Führer“ intensiv mit der Zusammenstellung dieser Sammlung beschäftigt. „Noch in den Jahren 1943/44“, so Hitler- Forscher und Buchautor Joachim C. Fest, „wurden 3000 Gemälde für Linz erworben und, ungeachtet aller finanziellen Kriegsbelastungen, 150 Millionen Reichsmark dafür aufgewendet. Als die Münchner Räumlichkeiten nicht mehr ausreichten, ließ Hitler das gesamte Gut in Schlössern wie Hohenschwangau oder Neuschwanstein sowie in Klöstern und Berghöhlen aufbewahren. |
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| Das Foto aus dem Archiv der Salinen AG., Bad Ischl, das uns Birgit Elmer zur Verfügung stellte, zeigt die berühmte „Bauernhochzeit“ von Pieter Bruegel d. Ä. Sie ist wieder in die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums zurückgekehrt. | ||
| Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise) | ||