| Die Suche nach dem Geld – Museen und neue Herausforderungen
war das Motto des 16. Österreichischen bzw. 13. Steirischen Museumstages
2004.
Die Veranstalter – der Österreichische Museumsbund,
ICOM Österreich, das Landesmuseum Joanneum/Museumsforum Steiermark
und der Verein MuSiS – boten vom 8. bis 11. September 2004 in Graz
ein reichhaltiges Programm.
Nach der Eröffnung im Heimatsaal fand eine Diskussionsrunde unter
der Moderation von Petra Rudolf statt. Das heiße Eisen: Wie können
die rund 3400 Museen und Sammlungen in Österreich bei steigenden
Kosten und gleich bleibenden bzw. sinkenden Zuschüssen überleben?
LH-Stellvertreter DI Leopold Schöggl betonte, dass die Museen bedeutsame
Werte vermitteln. Der Chef des Museumsverbandes, Mag. Dr. Peter Assmann,
erklärte, dass kleinere Museen bei Sponsoren wenig Chancen haben.
HR Univ.-Prof. Dr. Günther Dembski verwies darauf, dass in den Museen
sehr viel geboten wird und ein adäquater Eintrittspreis selbstverständlich
sein sollte. Der Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl, der den
Eventcharakter des Kunsthauses hervorhob, plädierte für ein
gehobenes Angebot der Museen.
Landtagspräsident Reinhold Purr, Gründer des überaus erfolgreichen
steirischen Feuerwehrmuseums Groß Sankt Florian, stellte den Vorteil
der Kombination von Technik und Kunst heraus. Die Zusammenarbeit mit St.
Petersburg habe sich besonders bewährt.
Dr. Reinhold Hohengartner vom BM für Bildung, Wissenschaft und Kultur
führte aus, wie das Bundesministerium dazu beiträgt, dass mehr
Bewusstsein für die Museen schon im Kindesalter geschaffen wird.
Ein unvergesslicher Empfang im Schloss Eggenberg durch Frau LH Waltraud
Klasnic, Museumsrundgänge in der Grazer Altstadt und Exkursionen
zur Kunsthalle Leoben, zur Burg Oberkapfenberg, zum Kulturbahnhof Mürzzuschlag,
zum Kulm- Keltendorf, zum Schloss Herberstein und dem „Stoanihaus
Gasen“ rundeten das vielfältige, niveauvolle Programm, das
Mag. Gabriele Wolf und Mag. Andrea Menguser vorbildlich entwickelt und
durchgezogen haben.
Info: Landesmuseum Joanneum,
Museumsforum Steiermark, Palais Attems, 8010 Graz, Sackstraße 17,
Telefon +43(0)316-80 17-94 40, Fax 94 49, www.museum-joanneum.at
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| Die vollständige Fassung dieses Artikels
finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise)
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