| Vom Römerland ins Ausseerland |
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| Zum Ausklang der Landesausstellung 2004
im Schloss Retzhof war es zwar grau und regnerisch, die stolze Gesamtbilanz
der „Römer 2004“ erhellte jedoch die Gemüter. Nach
der Fanfare 2004, gespielt von Toni Maier und der Bläsergruppe zogen
die Bürgermeister Direktor Karl Deller, Wagna, Alois Adam, Frauenberg
und Hans Kindermann, Leibnitz das erfreuliche Resümee. „Menschen für Menschen“ Mit Karl Heinz Böhm ergab sich eine interessante Zusammenarbeit. Seine Organisation „Menschen für Menschen“ setzte sich das Ziel, neben den ersten 100 Schulen weitere 100 Schulen in Äthiopien zu errichten, weil nur gute Bildung eine optimale Entwicklung ermöglicht. Dazu Kulturreferentin Waltraud Klasnic: „Vielleicht ist die gemeinsame Aktion der Landesausstellung 2005 mit den steirischen Schulen und der Äthiopienhilfe von Karl Heinz Böhm die gewisse Prise Salz, die es manchmal braucht, damit es anderen Menschen besser geht.“ Landesschulratspräsident Dr. Horst Lattinger und Direktor Bertram Mayer meinen, die Landesausstellung 2005 werde den steirischen Schülerinnen und Schülern visionäres Gedankengut mit auf die Lebensreise geben. Für Juli sind eigene Schultage geplant. „Salzfisch“ in der Salzkruste Die Vorbereitungen für die Landesausstellung im Ausseerland sind indessen weit gediehen, die kulinarische Vorhut ist bereits angekommen. So gibt es allerorts schon das „Ausseer Narrenbräu“, die „Narrenbrezen“ gehören zu den vielen Bäckerkreationen. „Fröhlich, der Narr“ heißt der Weißwein, „Johann, der Visionär“ der Rotwein. Eine neue Fischspezialität, der „Salzfisch“, ein heimischer Saibling in der Salzkruste aus gemahlenem Steinsalz gebacken, ist in der Gastronomie schon bestens eingeführt. „Weibaras“ im Fasching Mit großer Spannung wird natürlich wieder der Ausseer Fasching
erwartet. Maskenträger und Narren übernehmen drei Tage lang,
vom Faschingsamstag bis Dienstag (5. bis 8. Februar), das Kommando. Die
Ämter haben Journaldienst, die Ausseerinnen genießen mit der
„Weibaras“ Narrenfreiheit ohne Sperrstunde. Die in den Gasthäusern
verlesenen launigen Faschingsbriefe decken diverse Peinlichkeiten der
Mitbürger auf. Die Trommelweiber, in Nachtgewänder gehüllte
Männer, vertreiben mit ohrenbetäubendem Trommelwirbel den Winter,
die Ausseer Flinserl mit prachtvoll bestickten farbenprächtigen Gewändern
künden den Frühling an. |
Perfekte Einladung ins Ausseerland – Flinserl und Trommelweiber im südsteirischen Retzhof. |
| Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise) |