ausstellungen

 

Bewegliche Teile im Kunsthaus

Die Ausstellung „Bewegliche Teile – Formen des Kinetischen“ entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Kunsthaus Graz und dem Museum Jean Tinguely in Basel. Ausgangsund Orientierungspunkt stellt die legendäre Schau „The Machine“ dar, die 1968 im New Yorker Museum of Modern Art die Entwicklung von Kunst-Maschinen und Maschinen-Kunst von der Renaissance bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts dokumentierte. Das große Interesse an dieser Ausstellung reiht sich an den Erfolg früherer Veranstaltungen. Seit der Eröffnung im September 2003 kamen rund 184.000 Besucher in die „Blaue Blase“.

Lendkai 1, 8020 Graz. Tel.: 0316/8017 9200 E-Mail: info@kunsthausgraz.at

Osterider im Stadtmuseum

Hunderte Freunde des Grazer Künstlers Prof. Adolf A. Osterider und seiner Gattin Heide Osterider-Stibor haben kürzlich bedeutsame Ereignisse miterleben können. Im überfüllten Weißen Saal die Präsentation des neuen Buches „Adolf A. Osterider“ (Leykam Verlag und Stadtmuseum) und die Verleihung des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark mit dem Stern – im ebenfalls überfüllten Foyer des Stadtmuseums die exzellente Ausstellung mit Werken des Vielseitigen. In der Grazer Burg hatten LH Waltraud Klasnic, Karl Heinz Schwarzmann, Dr. Wolfgang Hölzl, Leykam Verlag, Univ.-Prof. Dr. Horst Schweigert, Kunstgeschichte und Dr. Gerhard Dienes Leben und Werk gewürdigt. Im Stadtmuseum nahm Stadtrat Mag. Dr. Christian Buchmann die Eröffnung vor, Direktor Dr. Gerhard Michael Dienes philosophierte über „Das A und das O“ mit reicher Kenntnis und viel Humor. Die Schau mit Aquarellen, Ölbildern, Glasmalerei u. a. m. ist bis 30. April 2005 zu sehen. Di, 18. Jänner, Di, 1. Februar und Di, 1. März gibt es jeweils um 18 Uhr den Treffpunkt Osterider.


So sehen bayrische Roboter aus. Installation. Museum moderner Kunst, Stiftung Ludwig Wien.
Foto: Kunsthaus Graz

Arik Brauer bei Raiffeisen

Bilder des Mitbegründers der „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“, 50 an der Zahl, waren kürzlich in der Raiffeisengalerie Graz-Tummelplatz zu bestaunen. Arik Brauer ist als Schöpfer der Dialektlieder „Sie habn a Haus baut“ und „Hinter meiner, vorder meiner“ populär geworden. Er betätigte sich aber auch als Bühnenbildner, Grafiker und Balletttänzer, seine große Liebe gehört jedoch der Malerei. Generaldirektor Dr. Georg Doppelhofer betonte, dass die Raiffeisengalerie seit dem Start 2002 einen Fixpunkt in der Grazer Kunstszene darstellt. Zuletzt gab es Ausstellungen mit Mijo Kovacic, Hans Staudacher und Ernst Fuchs. Die Ausstellungseröffnung nahm der Leiter der Kulturabteilung des Landes Steiermark, HR Dr. Josef Marko, vor. Er erläuterte wie wichtig es sei, dass hochkarätige Künstler aus verschiedenen Regionen bei uns ausstellen.

Justus von Liebig im RESOWI

Zu einem interessanten „Doppel“ kam es im RESOWI der Karl- Franzens-Universität Graz. Im Hörsaal (15.04) wurden zehn Jahre Ökosoziales Forum Steiermark mit einer stolzen Bilanz gefeiert und die Ausstellung „Justus von Liebig“ eröffnet. Es ist Prof. Oberstudienrat Ing. Fred Petautschnig und Univ.-Prof. Dr. Stefan Karner zu danken, dass es gelang, den international berühmten Agrarwissenschaftler in Graz vorzustellen. Als Chemiker entwickelte Liebig das „Gesetz vom Minimum“, welches besagt, dass der Ertrag eines Feldes von dem Nährstoff abhängt, der sich im Vergleich zum Bedarf im Minimum befindet. Er erforschte u. a. die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor, Kali und Kalk, die seit 1840 dem Boden zugeführt werden. So stiegen die Ernteerträge gewaltig, des Wissenschaftlers Großleistung ist der erfolgreiche Kampf gegen Hunger und Unterernährung. Um die Organisation der Ausstellung in den weiträumigen Gängen des RESOWI (Bauteil E und F) und den Katalog kümmerte sich Mag. Michaela Hohenwarter, Universität Graz. Liebigs Leben, Lehre und Forschung sowie seine Publikationen und die internationale Vernetzung mit Universitäten, Industrie, Handel, Gewerbe und Politik werden anhand von 33 Tafeln dargestellt.

 
Die vollständige Fassung dieses Artikels finden Sie in dieser Ausgabe der "steirischen berichte". (Bestellhinweise)